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WEITRA. Mit dem Spatenstich am 5. September 2019 hat das stark wachsende Familienunternehmen asma in Weitra sein Ausbauvorhaben gestartet: Die Firma ist mit einer Umsatzsteigerung von 15 % im Vorjahr und mittlerweile 140 Mitarbeitern an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Um mehr Platz zu schaffen, wird der Stammsitz erweitert. 

  1 / 3   Vorfreude auf das neue Gebäude: DI Ivo Kux (Architekt Peneder), Ing. Claudia Steininger (Geschäftsführerin und Inhaberin asma), Gerhard Steininger (Projektleiter asma), Ing. Thomas Brandeis (Geschäftsführer asma) und Werner Stiller (Projektleiter Peneder) auf dem Bauplatz der Betriebserweiterung. Foto: asma

Realisiert wird eine zweistöckige Betriebsstätte mit Produktion, Lager, Haustechnik, Büro, Ladehof und Mitarbeiterparkplatz. Das Bauunternehmen Peneder aus Atzbach (OÖ) wurde mit der Generalplanung und dem Baumanagement beauftragt. Insgesamt beläuft sich die Investition auf 7 Mio. Euro. Ab November 2020 wird asma ein 4.000 m2 großer Erweiterungsbau zur Verfügung stehen, der sich durch reibungslose Materialflüsse, Energieeffizienz und leistungsfördernde Arbeitsbedingungen auszeichnet.

„Peneder hat uns mit einem funktionellen und zukunftsorientierten Gesamtkonzept überzeugt. Auf Basis eines Anforderungsprofils wurden Lösungen für Logistik, Haustechnik und Arbeitsergonomie sowie ein ansprechender architektonischer Entwurf erarbeitet. In der Umsetzung profitieren wir durch die organisatorische und kostentechnische Betreuung durch Peneder bis zur Übergabe“, erklärt Thomas Brandeis, Geschäftsführer der asma GmbH.

Unverwechselbare Architektur

Klare Formen und eine weiße Fassade verleihen dem Betriebsgebäude eine natürliche und reduzierte Optik. Das Flachdach komplettiert den Baukörper in seiner schlichten Geometrie. Indem das Erdgeschoß ins Gelände eingebettet wurde, wirkt das Gebäude trotz seiner zweistöckigen Bauweise zurückhaltend und als Teil der Umgebung. Die einladende Glasfront drückt Offenheit aus und verleiht der Betriebsstätte ein elegantes und unverwechselbares Erscheinungsbild.

Peneder Architekt DI Ivo Kux erläutert: „Mit dem harmonisch in die Landschaft eingebundenen Industriebau ist uns eine Symbiose aus zeitgemäßer Formensprache und hoher Funktionalität gelungen.“

Energiesparende Produktion

Der Energieverbrauch wird durch ein umfangreiches Maßnahmenpaket gering gehalten. Zur Anwendung kommen eine energieeffiziente Industrieflächenheizung/-kühlung, Abwärmenutzung, passive Nachtkühlung, Wärmerückgewinnung aus den Warmwasser-Kompressoren und ein Energiemonitoring. Die Gebäudeautomation übernimmt die Steuerung und Regelung aller gebäudetechnischen Systeme und ermöglicht mehr Komfort, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit.

Sicherheit und ideale Arbeitsbedingungen

Peneder hat die Themen „Brandschutz“ und „Objektsicherheit“ von Beginn an berücksichtigt und entsprechende Vorkehrungen zur Vermeidung potentieller Gefahren gesetzt. Diese umfassen u.a. ein ganzheitliches Brandschutzkonzept und ein neues Gefahrenstofflager.

Für ein angenehmes Raumklima in der Produktion sorgt eine Quelllüftung, welche die Prozesswärme effektiv abtransportiert. Außerdem stellt die Industrieflächenheizung bzw. -kühlung eine zugluftfreie Temperierung der Räumlichkeiten sicher. Großflächige Fenster und Oberlichten versorgen die Räumlichkeiten mit Tageslicht, während der bewegliche, außenliegende Sonnenschutz blendfreies Arbeiten gewährleistet und die Aufheizung des Gebäudes verhindert.

„Unser neues Betriebsgebäude wird durch das Zusammenspiel aus angenehmem Raumklima, ansprechender Architektur und abgestimmten Logistikprozessen unsere Produktivität erhöhen“, freut sich Ing. Claudia Steininger, Geschäftsführerin und Inhaberin der asma GmbH.

Effizienz dank durchdachter Logistiklösung

Peneder hat die Logistikprozesse zwischen dem Bestandsgebäude und Neubau frühzeitig berücksichtigt. Durch eine direkte Verbindung von Bestand und Erweiterung werden reibungslose Material- und Warenflüsse in beiden Stockwerken gewährleistet.

Mit einem neuen Ladehof auf der den Anrainern abgewandten Gebäudeseite werden die drei bisher über das Gelände verteilten Ladezonen zusammenfasst. Damit hat Peneder die An- und Ablieferung effizient gestaltet und gleichzeitig die LKW so weit wie möglich weg von den Anrainern verortet.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem vorausschauend und ganzheitlich geplanten Betriebsgebäude den Wachstumskurs von asma nachhaltig unterstützen dürfen. Mit Effizienzsteigerung, Betriebskostensenkung und optimalen Arbeitsbedingungen bringt der neue Industriebau entscheidende Wettbewerbsvorteile“, resümiert Mag. Christian Peneder, Geschäftsführer der Peneder Bau-Elemente GmbH.


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