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300 MW Sonnenstrom im Niederösterreichischen Netz – Zuwachs von 13 % gegenüber dem Vorjahr

Olivia Lentschig, 03.10.2019 09:00

BEZIRK. Die Netz NÖ, eine 100 % Tochter der EVN, feiert einen großen Meilenstein: 300 MW Sonnenstrom werden erfolgreich ins Niederösterreichische Netz integriert. Gegenüber dem Vorjahr ist das einem Zuwachs von rund 13 Prozent. Die installierte Leistung entspricht mehr als einem Donaukraftwerk, verteilt über das gesamte Landesgebiet. 

Niederösterreich ist nicht nur in der Windkraftnutzung die Nummer 1, sondern auch in der Nutzung der Sonnenkraft bei den Spitzenreitern. Foto: Rumpler

„Niederösterreich ist damit nicht nur in der Windkraftnutzung die Nummer 1, sondern auch in der Nutzung der Sonnenkraft bei den Spitzenreitern“, erläutert EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz. „Als Netzbetreiber ermöglichen wir die Energiewende. Gleichzeitig stellt uns der Ausbau der erneuerbaren Energien aber auch vor große Herausforderungen“.

Denn im Unterschied zu klassischen Kraftwerken liefern Wind und Sonne nicht durchgehend Strom. Und der Strom entsteht – vor allem bei der Windkraft – meist nicht dort, wo er verbraucht wird. Für den Transport und die sinnvolle Speicherung dieser Strommengen sind große Investitionen in die Netzinfrastruktur nötig.

„Netz NÖ investiert derzeit rund 200 Millionen Euro jährlich in die Netzinfrastruktur, um die Versorgungssicherheit sicher zu stellen“, so Szyszkowitz.

LH-Stv. Stephan Pernkopf (ÖVP): „Niederösterreich ist Klima-Vorreiter, wir erzeugen bereits 100 Prozent unseres Strombedarfs aus Erneuerbarer Energie. Dazu trägt auch die Sonne bei, schon heute gibt es viele Vorbilder mit Photovoltaik-Anlagen. Es gibt aber noch verfügbare Flächen auf tausenden Landes- und Gemeindeobjekten, Einfamilienhäusern und großvolumigen Wohnhausanlagen in ganz Niederösterreich, die für eine Photovoltaik-Anlage infrage kommen. Dieses Potential wollen wir heben, wir wollen raus aus der fossilen Energie und rein in die Sonnenkraft. Wir haben uns dazu auch ein ambitioniertes Ziel gesteckt: Wir wollen die Photovoltaik verzehnfachen!“.


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