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GMÜND. Knapp 51 Prozent der Unternehmen sind in weiblicher Hand. Der Frauenanteil bei den niederösterreichischen Unternehmensgründungen von Einzelunternehmen liegt derzeit bei 60 Prozent. 

Doris Schreiber, Bezirksvertreterin von Frau in der Wirtschaft Gmünd: "Frauen gründen nachhaltiger und agieren ergebnisorientierter." Foto: M. Jarmer

Hoher Frauenanteil

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl ist sich des hohen Stellenwerts weiblicher Führungskräfte, die auch in vormals von Männern geprägten Gebieten Einzug finden, bewusst: „Als Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich freue ich mich über den hohen Anteil der erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmer in der Wirtschaft. Es ist wichtig, dass sich auch unsere Unternehmerinnen verstärkt in unserer Organisation und den Fachgruppen einbringen, weil wir von ihren Erfahrungen und ihrem Wissen profitieren.“

Bewusstsein schaffen

„Die mehr als 42.000 niederösterreichischen Unternehmerinnen (aktive, weibliche Mitglieder) sind eine treibende Kraft, leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die heimische Wirtschaft und verdienen unsere volle Unterstützung“, so Vera Sares, Landesvorsitzende des größten Unternehmerinnennetzwerks in Niederösterreich, Frau in der Wirtschaft.

Jetzt sei es, so Vera Sares, wichtig, in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die zukünftigen Herausforderungen zu schaffen: „Hier geht es um Themen wie Digitalisierung, zukünftige Arbeitswelten, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie gendermedizinische Präventions- und Vorsorgemaßnahmen.“

Nachhaltiger und ergebnisorientierter

Bezirksvertreterin Doris Schreiber von Frau in der Wirtschaft Gmünd: „Frauen gründen nachhaltiger und agieren ergebnisorientierter. Außerdem gehen sie vorsichtiger mit Risiken um. Gerade Niederösterreichs Unternehmerinnen, aber auch die Mitunternehmerinnen, die viel zu oft nicht im Rampenlicht stehen, tragen maßgeblich zum Erfolg des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich bei.“


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