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WALDVIERTEL. Die KEM-Gemeinden erarbeiteten Lückenschlüsse, um das Radfahren im Alltag über die Gemeindegrenzen hinaus attraktiver zu gestalten. 

v.l. Klaus Tannhäuser (Bad Großpertholz), Hermann Hahn (Bad Großpertholz), Stefanie Hobiger (Unserfrau-Altweitra), Joachim Fischer (Weitra), Andreas Schuster (St. Martin), Patrick Layr (Weitra), Christian Haider (NÖ.Regional), Friedrich Winkler (Weitra), Peter Höbarth (St. Martin), Margit Göll (Moorbad Harbach), Stefan Stangl (St. Martin), Martin Bruckner (Großschönau), Sonja Kreutzer (NÖ.Regional), Roman Prager (Moorbad Harbach) und Klaus Stebal (Großschönau, Obmann KEM Lainsitztal) Foto: Klima- und Energiemodellregion Lainsitztal

Die sechs Gemeinden der Klima- und Energie-Modellregion Lainsitztal (KEM) wollen zukünftig ihre Radwege vernetzen. Kurze Wege für Einkauf, Freizeit, Arbeit oder Schule könnten im Alltag mit dem Rad zurückgelegt werden. Oft fehlen aber zwischen den Gemeinden sichere Fahrradwege.

Um dieses Thema in Angriff zu nehmen, fand kürzlich am Sonnenplatz Großschönau ein Workshop statt, an dem die Gemeinden Bad Großpertholz, Großschönau, Moorbad Harbach, St. Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra teilnahmen. BürgermeisterInnen, Mobilitätsbeauftragte und Vertreter der Mitgliedsgemeinden der KEM Lainsitztal diskutierten, welche Lückenschlüsse es zwischen den sechs Gemeinden braucht, um das Alltagsradeln für die Einwohner der Kleinregion sicher und unkompliziert zu gestalten. Geleitet und moderiert wurde der Workshop durch Haider Christian und Kreutzer Sonja von NÖ.Regional.

Die erforderlichen Lückenschlüsse werden nun in den einzelnen Gemeinden diskutiert, Verkehrsplaner eingebunden und nötige bauliche Maßnahmen geplant. Angedacht wird auch ein digitaler Tourenplan der entstehenden gemeindeübergreifenden Fahrradrouten. Dieser soll auch touristische Radwege abbilden.

Durch die Lückenschlüsse in der KEM Region wollen die Gemeinden das Alltagsradeln attraktiver machen und motivieren, kurze Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen.


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