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BEZIRK GMUNDEN. Die Bergrettung Ebensee konnte mithilfe des Polizeihubschraubers „Libelle Linz“ zwei Bergsteiger aus dem Höllengebirge retten.

Die beiden Bergsteiger konnten unverletzt ins Tal gebracht werden. Symbolfoto: Wodicka
Die beiden Bergsteiger konnten unverletzt ins Tal gebracht werden. Symbolfoto: Wodicka

Die beiden Bergsteiger - eine 30-Jährige aus Aigen-Schlägl und ihr 29-jähriger Freund aus Linz - wollten am 18. Juni um 12.30 Uhr vom Vorderen Langbathsee über den sogenannten Großen Toten Graben zur Riederhütte im Höllengebirge aufsteigen. Diese Tour führt über einen nicht markierten Steig mit Kletterstellen bis zum 3. Schwierigkeitsgrad, wobei einige Stellen teils durch fixe Seile gesichert sind. Kurz nach dem Einstieg benutzten die beiden ein dort befindliches Seil, welches jedoch nicht für den Aufstieg gedacht war, sondern von Höhlenforschern vor etlichen Jahren nur zum Aufstieg zu einem Höhlenportal montiert worden war.

Bergsteiger konnten weder vor noch zurück

Die 30-Jährige konnte kurz unterhalb des Höhlenportals nicht mehr weiter, ihr Partner schaffte es bis dorthin, wo sie dann einen Notruf absetzten. Es wurden die Bergrettungsortsstelle Ebensee und der Polizeihubschrauber „Libelle Linz“ verständigt, welcher die beiden von der Luft aus orten konnte, jedoch war eine Seilbergung an dieser Stelle nicht möglich. Der Flight Operator seilte sich vom Hubschrauber ab und kletterte zu den zwei Bergsteigern hoch, um diese zu sichern. Die Mannschaft der Bergrettungsortsstelle Ebensee kam währenddessen von unten zu den beiden. Nach der Versorgung wurden sie mit einem 70-Meter-Seil abgeseilt und sicher ins Tal gebracht.


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