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GMUNDEN. Ein unerlaubtes Foto auf der Tragfläche eines Wasserflugzeuges, das ein 37-Jähriger am 9. September gegen 10.15 Uhr auf dem Traunsee von seiner 21-jährigen Freundin schoss, kostet dem Pärchen nun mehrere tausend Euro.

Das Pärchen konnte rasch ausgeforscht werden und wird nun den Schaden bezahlen müssen. Symbolfoto: Weihbold

Am Vortag fand in Gmunden am Traunsee im Rahmen der Heli Days in Ohlsdorf das Hafenfest statt, unter anderem mit einer Vorführung von Wasserflugzeugen. Diese ankerten auch am 9. September noch im Traunsee auf Höhe der Esplanade. Der 37-Jährige und seine Freundin, beide aus dem Bezirk Vöcklabruck, kamen auf die Idee, ein Foto auf der Tragfläche eines Wasserflugzeuges zu machen.

Pärchen rasch ausgeforscht

Die beiden fuhren mit ihrem Motorboot zum Flugzeug und die 21-Jährige kletterte auf die Tragflächen. Der Besitzer sah dies jedoch vom Land aus und schrie das Pärchen an, woraufhin die junge Frau über die Tragfläche wieder zum Motorboot lief und die zwei fuhren Richtung Ebensee davon. Da sich Zeugen das Kennzeichen des Motorbootes gemerkt hatten, konnte das Paar rasch ausgeforscht werden.

Schaden beträgt mehrere tausend Euro

Das Wasserflugzeug musste, da nicht alle Teile tragend sind und Beschädigungen der Hülle durch Auftreten bzw. Belasten auf nicht dafür geeigneten Flächen zu schweren Schäden der Flugzeugstruktur und in weiterer Folge zu Gefahren im Flug führen können, von einem Luftfahrzeugwart besichtigt werden. Es waren durch das Betreten Teile eingedellt worden, die Schadenshöhe kann erst nach einer genauen Inspektion durch einen Luftfahrzeugtechniker erfolgen, dürfte aber mehrere tausend Euro betragen.


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