Zwei Dealer in Haft

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 (Foto: Wodicka)
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Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 05.08.2021 16:18 Uhr

BAD ISCHL. Über einen längeren Zeitraum sollen zwei Männer aus dem Bezirk Gmunden in ad Ischl, St. Wolfgang, Ebensee, Laakirchen und Linz Suchtgift - vorwiegend Cannabiskraut, aber auch Amphetamin und Kokain - verkauft haben.

Aufgrund von Ermittlungen im Suchtgiftmilieu konnte Anfang April 2021 ein 38-jähriger iranischer Asylwerber ausgeforscht werden, gegen den sich der Erstverdacht richtete, er handle in Bad Ischl mit Cannabiskraut.Im Zuge umfangreicher Erhebungen in Zusammenarbeit mit Kräften des LKA OÖ, EGS, konnte sich dieser Erstverdacht erhärten, ein 35-jähriger beschäftigungsloser Zweitbeschuldigter als Komplize ausgeforscht und gegen beide Festnahmeanordnungen bei der Staatsanwaltschaft Wels erwirkt werden.

Polizisten wurden in Wohnung fündig

Die Beschuldigten, beide stammen aus dem Bezirk Gmunden, wurden in den frühen Morgenstunden des 24. Juni 2021 von Kräften des LKA OÖ in Bad Ischl festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Zweitbeschuldigten konnten Cannabiskraut, Verpackungsmaterialien und diverse Utensilien für den Verkauf und den Konsum von Suchtmitteln sichergestellt werden.

2,6 Kilogramm Cannabiskraut, dazu Amphetamin und Kokain

Nach Abschluss der Ermittlungen stehen die Festgenommenen nun im dringenden Tatverdacht, seit zumindest Jänner 2021 eine Gesamtmenge von rund 2,6 Kilogramm Cannabiskraut und geringe Mengen Amphetamin und Kokain an zumindest 38 Abnehmer in Bad Ischl, St. Wolfgang, Ebensee, Laakirchen und Linz gewinnbringend verkauft zu haben. Die Übergabe erfolgte sowohl an der Arbeitsplatzadresse des Erstbeschuldigten sowie in und um das Wohnhaus des Zweitbeschuldigten. Dabei soll einer der beiden - obwohl er keinen Führerschein besitzt - die Drogen auch mit seinem PKW ausgeliefert haben. Sein 38-jähriger Partner war vorwiegend für die Beschaffung des Cannabiskrauts zuständig.

Eigenen Konsum finanziert

Die Festgenommenen zeigten sich bei den Einvernahmen umfangreich geständig. Zu ihrer Rechtfertigung führten sie aus, sich durch den Verkauf von Suchtgift den eigenen Konsum finanziert bzw. im Falle des 38-Jährigen sein niedriges Gehalt zur Versorgung seiner Familie aufgebessert zu haben. Die Festgenommenen wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels am 25. Juni 2021 in die Justizanstalt Wels überstellt. Über beide wurde die Untersuchungshaft verhängt.

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