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Abgestürzter Paragleiter, vermisste Schneeschuhwanderin, Schwestern in Bergnot: Einsatzreicher Sonntag im Bezirk Gmunden

Onlineredaktion Tips, 06.03.2022 19:24

OBERTRAUN/EBENSEE/BAD ISCHL. Ein abgestürzter Paragleiter, eine vermisste Schneeschuhwanderin und zwei Schwestern in Bergnot: Im Bezirk Gmunden hatten die Einsatzkräfte am Sonntag viel zu tun.

Symbolfoto: laumat.at / Matthias Lauber
Symbolfoto: laumat.at / Matthias Lauber

Am Krippenstein ist ein Mann (55) mit seinem Paragleitschirm abgestürzt. Er bekam noch am Start seinen Schirm nicht richtig unter Kontrolle, stürzte über eine rund vier Meter hohe Schneewechte und wurde gegen eine Hütte geschleudert. Die Bergrettung Obertraun übernahm die Erstversorgung, die Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 99 brachte den Mann ins Krankenhaus.

Schneeschuhwanderin ging im Nebel verloren

Im Höllengebirge ging eine Schneeschuhwanderin verloren. Die 56-Jährige war mit einer Freundin unterwegs. Nach einer Rast auf der Rieder Hütte wollen die beiden auf dem nicht mehr markierten Sommerweg in Richtung Hochkesselgupf weitergehen. Als Nebel aufzog, ging die Freundin der 56-Jährigen zurück zur Rieder Hütte, die 56-Jährige selbst ging weiter Richtung Hochkesselgupf, kam aber nicht mehr zurück.

Es folgte eine groß angelegte Suchaktion, unter anderem mit dem Polizeihubschrauber; diese verlief allerdings wegen des immer dichter werdenden Nebels erfolglos. Es war schließlich die Hüttenwirtin, die die vermisste Schneeschuhwanderin in unwegsamen Gelände fand und zurückbrachte. Sie konnte selbst ins Tal zurückkehren.

Weg vereist: Schwestern in Bergnot

Ähnlich abenteuerlich verlief der Sonntag für zwei Schwestern, 61 und 62 Jahre alt: Sie wollten vom Parkplatz der Rettenbachalm mit den Schneeschuhen über die eingeschneite Forststraße in Richtung Blaa-Alm (Steiermark) wandern. Dabei rutschte die 61-Jährige aus und landete im Bachlauf des Rettenbaches. Sie blieb zwar unverletzt, da das Gelände aber komplett vereist war konnte sie weder vor noch zurück. Die Bergrettung Bad Ischl und die Besatzung des Notarzthubschraubers Martin 3 befreiten die Schwestern aus ihrer misslichen Lage und brachten sie unverletzt zur Rettenbachalm zurück.


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