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Online Redaktion, 03.03.2023 18:51

BAD ISCHL. Große Verwirrung herrschte am Freitagvormittag in einem Mehrparteienhaus rund um ein vermeintliches Gasleck. Als schließlich die Feuerwehr kam, war zuerst keiner da, danach hätten die Feuerwehrleute die Hausinstallation prüfen sollen.

 (Foto: ff-badischl.at)
(Foto: ff-badischl.at)

Eine Mieterin bemerkte in ihrem Mehrparteienhaus in der Wiesinger Straße Gasgeruch. Nachdem auch eine zweite Person etwas roch, riefen sie die Hausverwaltung. Nach langem hin und her alarmierte diese die Feuerwehr.

Die Kameraden der Hauptfeuerwache Bad Ischl rückten daraufhin mit dem Einsatzleitfahrzeug und dem Tanklöschfahrzeug zum Einsatzort aus. Dort angekommen herrschte erstmals Verwirrung, da am Einsatzort niemand angetroffen wurde, welcher den Einsatzkräften irgendeine Auskunft geben konnte. Gemeinsam mit der Polizei führte man einige Telefonate. Schließlich stellte sich heraus, dass die Hausverwaltung die Freiwillige Feuerwehr alarmiert hatte. Eine Mieterin, welche mittlerweile in der Arbeit war, konnte ausgemacht werden und wurde zum Einsatzort zur genaueren Abklärung beordert. 

Feuerwehr soll Hausinstallation prüfen

Wie man von der Hausverwaltung in Erfahrung bringen konnte, sollte die Freiwillige Feuerwehr die Installation überprüfen! „Sicher nicht, dazu haben wir weder die entsprechenden Geräte, noch einen gesetzlichen Auftrag“, sagt Einsatzleiter Kommandant-Stellvertreter Hannes Stibl. „Mit unseren Gerätschaften können wir Messungen durchführen, wo eine Gefahr für Leib und Leben festgestellt werden kann, dies war hier Gott sei Dank nicht der Fall, somit war der Einsatz für uns nach einer Stunde wieder beendet.“

Die Netz Oberösterreich GmbH übernahm schließlich, in Abstimmung mit der Polizei, die weiteren notwendigen Schritte.

Ansprechperson am Einsatzort für Feuerwehr wichtig

„An dieser Stelle sei wieder einmal gesagt: Eine Ansprechperson am Einsatzort ist für die Einsatzkräfte besonders wichtig, um notwendige Informationen zu erhalten. Deshalb wird ersucht, im Falle einer Alarmierung nicht einfach den Ort zu verlassen“, mahnt Stibl.


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