Gewitter zog auf: Vater (51) und Sohn (11) in letzter Sekunde vom Traunstein gerettet
GMUNDEN. Gerade noch rechtzeitig vor einem Gewitter konnten am Freitag ein Vater (51) und sein Sohn (11) vom Traunstein gerettet werden.

Der 51-Jährige, ein Urlauber aus Holland, und sein Sohn wollten eine Bergtour auf den Traunstein in Gmunden machen. Sie wählten als Anstiegsroute den Naturfreundesteig, einen Klettersteig der Schwierigkeit A/B, und stiegen gegen 10.30 Uhr in den Steig – auf etwa 450 Metern Seehöhe – ein. Es wäre geplant gewesen, eine Nacht auf dem Traunsteinhaus zu verbringen. Die beiden kamen nur sehr langsam voran, da der doch sehr anspruchsvolle Steig für den Elfjährigen nicht so leicht zu bewältigen war. Gegen 13 Uhr erreichten die Wanderer eine mit Stahlseilen versicherte Kletterstelle auf etwa 700 Metern Seehöhe und der Sohn traute sich aufgrund der Ausgesetztheit nicht mehr weiterzugehen.
Per Hubschrauber gerettet
Daraufhin verständigte sein Vater die Bergrettung Gmunden, welche wiederum die Alpinpolizei informierte. Eine Mannschaft der Bergrettung Gmunden und zwei Beamte der Alpinpolizei Gmunden begaben sich daraufhin in den Einsatz. Parallel wurde der Polizeihubschrauber Libelle OÖ zum Einsatz alarmiert, da sich eine Gewitterfront näherte und der Einsatz bodengebunden nicht gefahrlos stattfinden hätte können. Der Crew des Polizeihubschraubers gelang es um 13:35 Uhr, in letzter Sekunde vor Eintreffen der Gewitterfront, die beiden Bergsteiger mittels Fixtau zu retten und unverletzt ins Tal zu fliegen.


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