„Dreifaltigkeits-Kapelle“ für die großen Gmundner Keramiker
GMUNDEN. Dass sich Gmunden als international anerkannte Keramikstadt profilieren konnte, ist nicht zuletzt den bekannten Keramikern Kurt Ohnsorg, Anton Raidel und Franz Josef Altenburg zu verdanken. Ihnen wird nun ein eigener Ausstellungsteil im K-Hof Kammerhof Museum gewidmet.

Mit Franz Josef Altenburg verstarb im August der letzte aus der Riege jener bekannten Künstler, die das Keramik-Symposium wesentlich mitgestaltet und getragen haben. Anlass genug, um den Atelier-Raum der Galerie im K-Hof Kammerhof Museum neu zu gestalten und den drei eng mit Gmunden und miteinander verbundenen Keramik-Künstlern Kurt Ohnsorg (1927 bis 1970), Anton Raidel (1943 bis 2019) und Franz Josef Altenburg (1941 bis 2021) zu widmen.
Die Gruppe rund um den Avantgardisten Kurt Ohnsorg führte in den 1960er-Jahren mit einem bahnbrechenden Werk, einem revolutionär neuen Umgang mit dem Material und mit engagiertem Netzwerken bei internationalen Symposien ihre Zunft in die Moderne. Ihr Einfluss auf die Gegenwartskunst ist heute noch spürbar.
Der 100 Quadratmeter große Raum wird derzeit eingerichtet, Anfang Jänner soll die Schau eröffnet werden.


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