Gmunden wird wieder für drei Tage zum Zentrum der „Tonkunst“
GMUNDEN. Bereits zum 35. Mal findet heuer am letzten Augustwochenende der Gmundner Töpfermarkt statt. Von 25. bis 27. August, täglich von 10 bis 18 Uhr werden Rathausplatz und Esplanade zu spektakulären Schauplätzen österreichischer und internationaler Tonkunst.

Der Markt, der seinem Publikum Rahmen und Flair einer imposanten Ausstellung für Keramikkunst und keramisches Handwerk bietet, findet heuer bereits zum 35. Mal statt und ist – mit rund 130 internationalen Ausstellern – mittlerweile in der obersten Liga europäischer Keramikevents beheimatet.
Gastland Polen
Besondere Aufmerksamkeit wird heuer dem Gastland Polen gewidmet. Den Beleg dafür, dass Keramikkunst alles andere als verstaubt und langweilig ist, bilden zwei junge Gmundner „Tonkünstler“: Moritz Paul Spiesberger und – heuer erstmals dabei – Christoph Spiessberger.
Wie in den vergangenen Jahren wird auch heuer unter den Ausstellern der Töpfermarktpreis ausgeschrieben, heuer unter dem Motto Tierskulptur. Dabei wird auch ein Publikumspreis vergeben: Die eingereichten und später prämierten Werke werden im Franz-Josef-Park nahe dem Marktgelände ausgestellt.
Ebenfalls bereits Tradition hat der alljährlich neu gestaltete, limitierte Gmundner Jahresbecher. Dieser ist während des Töpfermarktes beim Info-Stand am Rathausplatz, darüber hinaus im Keramikladen Gmunden erhältlich, der seit zwei Jahren ganzjährig als „Miniatur-Töpfermarkt“ dient.
Zaubertöpferscheibe und Ausstellungen
Wer selbst auf den Geschmack des Töpferns gekommen ist, kann beim vierhändigen Drehen an der „Zaubertöpferscheibe“ des Keramikdesigners und -künstlers Thomas Benirschke sein Können erproben. Begleitend zum Töpfermarkt zeigen Gmundner Galerien und Ausstellungsräume Werke sowohl aufstrebender wie auch etablierter Keramikkünstler.
Ein besonderer Stellenwert kommt diesmal der Gruppenausstellung des Gastlandes Polen im Seeschloss Ort sowie der Personale 45 Jahre Keramik der mit der Keramikstadt Gmunden eng verbundenen renommierten Keramikkünstlerin Barbara Reisinger im K-Hof Kammerhofmuseum zu.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden