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GMUNDEN. Nach dem Vorjahres-Erfolg von Willy Russells „Blutsbrüder“ präsentiert der „Musical Frühling in Gmunden“ im März 2016 erneut ein international gefeiertes Stück.

Marika Lichter (3. v. r.), Elisabeth Sikora (4. v. l.), Regisseur Markus Olzinger (3. v. l.) und Dirigent Caspar Richter (1. v. r.) machen Gusto auf die Aufführungen des Broadway-Hits „Der geheime Garten“ im März 2016.

„Der geheime Garten“ von Marsha Norman und Lucy Simon zählt trotz über 700 Vorstellungen am New Yorker Broadway sowie zahlreichen Auszeichnungen noch als Geheimtipp in der heimischen Theaterwelt. „Es zählt zu den Stücken, die Darsteller in der Musical-Welt gern spielen, aber kaum wer spielt. Es ist anspruchsvoll, aber zugänglich und zeigt dass „leichte“ Unterhaltung nicht oberflächlich sein muss“, so Regisseur Markus Olzinger. Die musikalische Leitung obliegt Caspar Richter, einst Musikdirektor der Vereinigten Bühnen Wien. „Das Stück ist ein langersehnter Wunsch von mir. Es bietet einmalig schöne Musik, eine der besten Musical-Musiken überhaupt“, so der deutsche Spitzendirigent, der unter anderem schon die deutschsprachigen Erstaufführungen von „Cats“, „Das Phantom der Oper“ und „Elisabeth“ dirigiert hat. Für die Gmundner Produktion ist ein ungewöhnlich großes Orchester nötig. Richter ist seit 2010 Generalmusikdirektor der Nationaloper Brünn und bringt 21 hervorragende Musiker an den Traunsee: „Sie sind auf Musicals spezialisiert und vor allem enthusiastisch bei der Sache.“

Geht es nach den Musical-Machern, soll Gmunden als Spielstadt speziell für hochwertige, aber durchaus publikumswirksame Stücke etabliert werden. „Diese Produktion ist ein guter Grund, nach Gmunden zu kommen, weil sie etwas ist, was nicht überall zu sehen ist“, sagt Marika Lichter. Der erfahrene Musical-Star übernimmt die Rolle der „bösen“ Haushälterin Mrs. Medlock. Mit dabei ist auch Sopranistin Elisabeth Sikora, die auch für die Kostüme verantwortlich zeichnet.

Garten mit Heilkräften

In Gmunden wird „Der geheime Garten“ erstmals auch in Österreich an einem Stadttheater zu erleben sein. Die Handlung beruht auf dem gleichnamigen Roman von Frances Hodgson Burnett, der auch mehrmals verfilmt wurde. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wird das kleine britische Mädchen Mary, dessen Eltern in Indien einer Cholera-Epidemie zum Opfer gefallen sind, zurück nach England auf das düstere Anwesen ihres Onkels geschickt. Dieser ist nicht nur über den Tod seiner Frau verbittert, sondern schirmt auch seinen durch eine vermeintliche Knochenkrankheit ans Bett gefesselten Sohn von der Außenwelt ab. Eines Tages entdeckt Mary das Tor zu einem geheimen Garten, der über heilende Kräfte zu verfügen scheint. Die Tickets für die sieben Aufführungen zwischen 11. und 20. März (14 und 62 Euro) erhält man unter anderem in der Bürgerservicestelle.


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