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Autos können ab dem Frühjahr wieder direkt zwischen Pinsdorf und Gmunden verkehren

Hans Promberger, 15.09.2015 17:35

GMUNDEN. Eine neue Verbindung zwischen Theresienthalstraße auf Höhe Stern & Hafferl-Bauhof und der bestehenden Bahnunterführung in der Aubauerstraße wird den direkten Autoverkehr zwischen Gmunden und Pinsdorf wieder möglich machen.

Mobilitäts-Stadtrat Wolfgang Sageder (SP), Gemeinderat Siegfried John (VP) und Bürgermeister Stefan Krapf (VP) am Standort der neuen, rund 120 Meter langen „Pinsdorfstraße“, die ein B 145-freies Fahren nach Pinsdorf ermöglicht.

Die Schließung des Bahnübergangs zwischen Gmunden und Pinsdorf für den vierspurigen Fahrzeugverkehr (Fußgänger und Mopedfahrer können eine Unterführung benutzen), hatte heftige Proteste bei Autofahrern aus beiden Gemeinden ausgelöst. Sie mussten seit einigen Monaten auf die stark befahrene B145 ausweichen um in den jeweils anderen Ort zu gelangen. Nun haben Gmunder Politiker nach langen Verhandlungen mit Grundstückseigentümern und ÖBB eine Lösung geschafft.

Sensationelle Lösung“

Als „Sensation“ wertet Gmundens Bürgermeister Stefan Krapf (VP) die Lösung: „Da sich die Arbeiten für den neuen Bahnhof Gmunden zu Ende neigen, war es 5 vor 12. Dass die „Spange Aubauerstraße/Theresienthalstraße“ noch im Zuge der Bauarbeiten realisiert werden kann, ist für mich eine Sensation. Wir haben nun einen neuen, einer Bezirkshauptstadt würdigen Bahnhof, eine Unterführung für Fußgänger, Radfahrer und Mopedfahrer sowie eine Lösung für die PKW-Lenker.“

Fahrverbot für LKW

„Die neue Straße bleibt für LKW gesperrt, denen ist die B145 zumutbar. Außerdem wird es in diesem Bereich eine 30 km/h-Beschränkung geben“, sagt Mobilitätsstadtrat Wolfgang Sageder (SP). Er rechnet, dass die Straße ab dem Frühjahr 2016 benützbar sein wird.

„Wir mussten damals die Schließung des Bahnübergangs hinnehmen, haben uns aber mögliche Alternativvarianten angeschaut“, erklärt VP-Gemeinderat Siegfried John. Der Dank gelte vor allem den betroffenen Grundstückseigentümern Weichselbaumer und Stern & Hafferl, die bereit waren, 1000 Quadratmeter an die Stadtgemeinde zu verkaufen. „Sie haben ihre Eigeninteressen hintangestellt und die Lösung ermöglicht“, so John.

Stadtrat Wolfgang Sageder nutzte das Pressegespräch, um „kursierenden Gerüchten“ über eine mögliche Einstellung der Citybus-Linien nach Realisierung der StadtRegioTram entgegenzutreten: „Die Citybusse bleiben natürlich, es wird aber natürlich intelligente Anpassungen geben. Auch neue Busse sind geplant.“


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