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GMUNDEN. „Die Gmundner Swans werden sicher nicht Basketball-Meister“, war Gerald Nowak, Sprecher des Welser Swans-Konkurrenten WBC und zugleich Redakteur der Tips Wels, im Jahr 2007 überzeugt. Es kam anders - und so musste er seinen Wetteinsatz einlösen und von Ebensee nach Gmunden schwimmen.

  1 / 7   Wer nich thören will, muss fühlen: Tips berichtete 2007 über die sportliche Wett-Einlösung eines WBC-Fans, der nicht an einen Meisterschaftssieg der Gmundner Swans geglaubt hatte.

Das Einlösen der verlorenen Wette lockte zahlreiche Interessierte an den Traunsee: Nach sieben Wochen hartem Training, mit 114 Schwimm-Kilometern in Armen und Beinen sowie um zwölf Kilo „erleichtert“ ging der Welser schließlich an den Start. Weder bedrohlich nahe kommende Linienschiffe, die Naturschönheiten der Ferienregion noch aufkommender Wind und regeln lenkten ihn auf der 12,5 Kilometer langen Strecke von seinem Ziel - der Hafenmauer am Gmundner Rathausplatz - ab.

Nach exakt vier Stunden und 25 Minuten war Nowak schließlich am Ziel - umjubelt empfangen von seinen treuen Welser-Balketball-Begleitern, Fans beider Seiten, Tips-Kollegen sowie Swans-Manager Harald Stelzer, der ihm als Anerkennung ein T-Shirt des Gmundner Meister-Teams überreichte.

Die unmittelbar nach dem „Canossa-Schwumm“ angekündigte Revance-Wette wurde dann übrigens nicht umgesetzt. Dabei wäre das Ergebnis für Gerald Nowak diesmal wohl besser ausgefallen: Im Jahr 2008 ging der Meisterschaftssieg an Fürstenfeld, die Gmundner Swans schieden im Halbfinale aus.


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