"Grundbruch" verursacht vierwöchige Verzögerung bei Gmundner Traunbrückenbau
GMUNDEN. Ein „hydraulischer Grundbruch“ bringt den Zeitplan für den Neubau der Traunbrücke durcheinander. Das Projektteam rechnet mit einer Verzögerung von vier Wochen und entsprechenden Mehrkosten.

Baufirma und Projektteam für den Traunbrückenneubau stehen vor einer unerwarteten Herausforderung: Bei den Arbeiten zur Fundamentierung der zweiten Hälfte des westlichen Brückenpfeilers ereignete sich ein sogenannter hydraulischer Grundbruch. Dadurch füllt sich die Baugrube für das Fundament immer wieder von unten mit Wasser. Trotz bereits gesetzter Gegenmaßnahmen konnte der Wassereintritt bisher noch nicht gestoppt werden.
Vier Wochen Verzögerung und Mehrkosten
Trotz umfangreicher Untersuchungen der Beschaffenheit des Untergrundes vor Beginn der Bauarbeiten war das Ereignis laut Projektteam nicht absehbar. Planer und Geologen sind nun bemüht, eine möglichst schnelle Lösung zur Bodenfestigung herbeizuführen, die für die weiteren Arbeiten Voraussetzung ist. Voraussichtlich muss ein Düsenstrahlverfahren eingesetzt werden. Da deshalb auch die Schüttung noch nicht wie geplant rückgebaut bzw. an das andere Ufer angeschlossen werden kann, wird es zu einer vorläufigen Verzögerung von bis zu vier Wochen kommen. Wie sich das auf die Gesamtbauzeit auswirkt bzw. ob dies in Folge zeitlich wieder ausgeglichen werden kann, ist derzeit noch nicht abzusehen. Darüber hinaus sind durch die erweiterten Maßnahmen Mehrkosten für das Projekt zu erwarten.
Der bereits errichtete Teil des betroffenen Brückenpfeilers ist aufgrund der Gründung mittels der 20 Meter tiefen Groß-Bohrpfähle nicht gefährdet und kann nach den entsprechenden Maßnahmen wie geplant erweitert werden.


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