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GMUNDEN. Die Schulbusse vom Klosterplatz (Endstation Traunseebahn) bis zu den Gymnasien Ort (“Pensi“) und Schloss Traunsee dürfen seit gestern dank Ausnahmeregelung durch die Innenstadt fahren. Die „Alptraumfahrten“ über die B145 sind vorbei.

Die mit Fahrschülern oft überbesetzten Schulbusse dürfen seit Montagfrüh die im Bau befindliche Traunbrücke passieren.

Für Schüler aus den nördlichen Umlandgemeinden wie Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf wird die tägliche Schulfahrt wieder erträglicher. Drei vollgestopfte Schulbusse, in denen Fahrschüler teilweise in den Gängen stehen müssen, fahren täglich um 7 Uhr früh am Klosterplatz ab. Durch das Busfahrverbot während des Traunbrückenbaus mussten diese Umwege über die B145 in Kauf nehmen – für viele Eltern eine unzumutbare Situation. „Wenn der Bus so durch die Stadt fährt, geht“s ja noch. Aber bei 80 km/h auf der Bundesstraße hört sich der Spaß auf. Immer muss vorher was passieren, bevor reagiert wird“, so eine Schüler-Mutter. Die Appelle und Beschwerden zeigen nun Wirkung.

Ausnahmsweise über Brücke

 “Ich als 90-Kilo-Mann muss mich auch bei 20 km/h anschallen, in den Bussen, die mit 80 km/h auf der Bundesstraße fahren, sind drei Kinder mit 30, 40 Kilos auf zwei Sitzen erlaubt. Das ist Eltern nur schwer zu erklären“, sagt Bürgermeister Stefan Krapf. Er lud daher zu einem Treffen mit der Busbetreiberfirma, Eltern und Stadtpolizei ein. Das Ergebnis: Dank einer Ausnahmegenehmigung dürfen seit Montag jene drei Schulbusse, die ab 7 Uhr am Klosterplatz abfahren, über die Brücke ins Stadtzentrum fahren. Bei Probefahrten hatte man zuvor sichergestellt, dass die Fahrzeuge problemlos die Engstellen passieren können. „Mit dieser unbürokratischen Lösung können alle leben“, ist Krapf zufrieden.


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