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GSCHWANDT. Mit einer Mahnwache und einem Lichtermeer vor der Pfarrkirche machte die Pfarre Gschwandt am Abend des 27. Februar, auf das Schicksal von Menschen aufmerksam, die auf der Flucht sind.

Foto: Peter Sommer/Fotopress
Foto: Peter Sommer/Fotopress

Mehr als 100 Teilnehmer fanden sich unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen zur Mahnwache auf dem Kirchenplatz ein. „Wir können nicht schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben!“ so die Begrüßungsworte der Pfarrerassistentin und leitenden Seelsorgerin der Pfarre Gschwandt, Anna-Maria Marschner. Josef Gruber, Leiter des Fachausschusses Caritas und Soziales der Pfarre, übernahm die Moderation des Abends. Für den musikalischen Teil sorgten Lea und Lukas Lahninger. Autorin Elke Lehner aus Vöcklabruck regte mit Ihren Worten und Texten sehr viel zum Nachdenken an. Um 21 Uhr wurde die Mahnwache via Internet mit ähnlichen Veranstaltungen verbunden, die zeitgleich unter anderem in Schwechat, Wels, Graz und Schärding stattfanden.

Lichtermeer auf dem Kirchenplatz

Mit Kerzen und Teelichtern verwandelten die Teilnehmer den Kirchenplatz in ein Lichtermeer. Dieses Licht soll jenen uns Unbekannten und Namenlosen in den Flüchtlingslagern leuchten, die ein Dasein unter Menschen unwürdigen Umständen fristen müssen. Der Appell der Teilnehmer: Dieses Leid müsse ehestens beendet werden. Viele Landsleute in Österreich würden gerne helfen und Unterkunft, Verpflegung und Betreuung für viele dieser leidgeplagten Menschen übernehmen. 


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