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Online Redaktion, 30.06.2021 08:18

OHLSDORF. Nach dem massiven Hagelsturm zeigte sich ein Unternehmer gegenüber den helfenden Feuerwehrleuten äußerst dankbar.

Karl Kaltenbrunner mit Feuerwehr-Kommandant Robert Mirlacher (Foto: privat)
Karl Kaltenbrunner mit Feuerwehr-Kommandant Robert Mirlacher (Foto: privat)

Eine Woche ist es her, dass auch über das Ortsgebiet Fraunsdorf in der Gemeinde Ohlsdorf das gewaltige Unwetter zog. Dieser Teil des Einsatzgebietes der Freiwilligen Feuerwehr Aurachkirchen war besonders stark vom Hagel getroffen worden. Der Schneepflug musste die Straße vom Hagel befreien. Ein sehr arbeitsintensiver Einsatz war in diesem Bereich ein Einfamilienhaus. Vom naheliegender Feld wurde eine Unmenge an Schlamm gemischt mit Hagelkörnern auf das Grundstück gespült, der Keller wurde komplett verwüstet und das gesamte Grundstück verschlammt.

Gemeinsam wurde mit der Besitzer-Familie geschaufelt und geschaufelt. Es war dies die Schwester des Ohlsdorfer Unternehmer Karl Kaltenbrunner, der ebenso dort mit seiner Familie und den Kameraden der Freiwillingen Feuerwehr Aurachkirchen bis zu den Knien im Dreck stand und mithalf, den Morast zu beseitigen.

Für die Hilfe der Feuerwehr zeigte sich der Seniorchef von Intersport Kaltenbrunner, nun sehr großzügig und bedankte sich bei den im Einsatz gestandenen Feuerwehrleuten mit je einem Paar Salomon Wanderschuhen. „Wir waren so dankbar, dass die Hilfe so rasch und tatkräftig kam, einige Mitglieder der Feuerwehr hatten selbst Schäden Zuhause, halfen aber fast bis zum Umfallen bei uns mit, da wollte ich mich einfach bedanken für diese Großherzigkeit“, so Karl Kaltenbrunner.

Kommandant Robert Mirlacher war überwältigt von dieser Anerkennung. „Wir bekommen immer ein Dank, freuen uns helfen zu können und auch, wenn wir etwas zum Trinken und Essen bekommen im Einsatz. Meine Mannschaft ist ein total lässiges Team und ich bin stolz vorne zu stehen, deshalb freut es mich, dass Herr Kaltenbrunner sich so großzügig bedankt, dies ist keine Selbstverständlichkeit und wir nehmen die Wanderschuhe dankbar für unsere Freizeit an, wo wir wieder Kraft für den Ernstfall tanken.“


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