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HALLSTATT. Die Engl-Protokolle über Grabungen aus dem 19. Jahrhundert wurden an das Naturhistorische Museum Wien übergeben. Dort werden sie bearbeitet und digitalisiert. Anschießend können sie im Welterbemuseum in Hallstatt betrachtet werden.

 (Foto: Franz Frühauf)
(Foto: Franz Frühauf)

Wie bereits bei der Jahresversammlung 2021 des Musealvereins Hallstatt angekündigt, wurde der wissenschaftliche Berater und Mitglied des MVH, Anton Kern, gebeten, die fachliche Übergabe vorzubereiten und Ende August war es dann so weit. In Anwesenheit des Vorstands der Marktgemeinde Hallstatt, des Vorstands des Musealvereins Hallstatt und Mitgliedern der Prähistorischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien im Zuge eines kleinen Festakts am Gemeindeamt Hallstatt übergaben Wolfgang Lindner und seine Gattin dem Museum Hallstatt jene Engl-Protokolle, die in den 1920er oder 1930er Jahren für Foto- und Filmaufnahmen ausgeliehen wurden und auf mehreren Umwegen in die Hände der Familie Lindner gekommen sind. Die Hefte 1 und 2, die die Grabungen 1871 und 1872, sowie 1872 und 1873 dokumentieren sind in sehr gutem Zustand und werden im Naturhistorischen Museum Wien im Zuge einer Kooperation mit dem Museum Hallstatt fachgerecht bearbeitet und digitalisiert. Nach Abschluss der Arbeiten werden diese im Welterbemuseum Hallstatt digital zu betrachten sein. Der Musealverein Hallstatt bedankt sich sehr herzlich bei Familie Lindner, denn nun stehen diese sensationellen Grabungsunterlagen aus dem 19. Jahrhundert den Archäologen wieder zur Verfügung.


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