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BAD ISCHL/SALZBURG. Elisabeth Höftberger aus Bad Ischl promovierte unter den Auspizien von Bundespräsident Alexander Van der Bellen an der Paris Lodron Universität Salzburg.

Gregor-Maria Hoff, Elisabeth Höftberger, Alexander van der Bellen, Hendrik Lehnert (v.l.) (Foto: Kay Müller)

Vorzug in allen Oberstufenklassen, Matura mit Auszeichnung, im Studium die Note „Sehr gut“ bei allen Teilprüfungen sowie Bestbeurteilungen bei den schriftlichen wissenschaftlichen Arbeiten. Das sind die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Promotion unter den Auspizien des Bundespräsidenten inklusive der Verleihung eines Ehrenringes der Republik Österreich. Etwa zwanzig Studierende in Österreich schaffen eine Sub Auspiciis Promotion pro Jahr, das sind nicht einmal ein Prozent aller Promovenden.

„Es ist uns eine große Freude, eine so herausragende Theologie-Absolventin beglückwünschen zu können“, betonte Rektor Hendrik Lehnert. 

Dissertation in Theologie

In ihrer Dissertationsschrift „Religiöse Tradition in Bewegung“ setzt sich Höftberger mit der Dynamik kirchlicher Tradition auseinander. Die 1991 in Bad Ischl geborene Elisabeth Höftberger besuchte die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe mit dem Ausbildungsschwerpunkt Sozialmanagement in Bad Ischl. Danach entschied sie sich für das Lehramtsstudium der Fächer Religion und Deutsch sowie für das Diplomstudium Katholische Fachtheologie an der Paris Lodron Universität Salzburg. Das Doktoratsstudium absolvierte sie in Katholischer Theologie.

Während ihrer Studienzeit war Höftberger unter anderen als Studienassistentin am Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen tätig. Höftberger ist mit großem Engagement ehrenamtlich im kirchlichen, sozialen und musikalischen Bereich tätig: unter anderem als Mitglied im Pfarrgemeinderat und Leiterin des ökumenischen Teams Schöpfungsverantwortung in der Pfarre Bad Ischl. Als Studierende war sie Vorsitzende der Katholischen Hochschuljugend Salzburg und Mitglied im ehrenamtlichen Vorstand des Theologenzentrums Salzburg.

„Das Engagement für eine gerechte Welt und eine gute Zukunft ist mir persönlich und beruflich sehr wichtig. Das Theologiestudium sensibilisierte mich für einen differenzierten Blick auf die Vielfalt von Identitäten, Kulturen und Religionen“, betont Elisabeth Höftberger. Sie lebt im Salzkammergut, ist verheiratet und Mutter einer Tochter und eines Sohnes.


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