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GMUNDEN. Am Bundesrealgymnasium und Bundesoberstufenrealgymnasium Schloss Traunsee startet diese Woche ein Projekt, mit dem Schüler der unnötigen Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen wollen.

Die Schüler positionieren sich gegen Lebensmittelverschwendung. (Foto: BRG/BORG Schloss Traunsee)
Die Schüler positionieren sich gegen Lebensmittelverschwendung. (Foto: BRG/BORG Schloss Traunsee)

Den Anstoß für das Projekt „Food Waste“ gaben die Erzieher des schuleigenen Internats und Halbinternats, denen die großen Mengen an Essensabfällen bei der schuleigenen Ausspeisung Sorgen bereiteten. Ein Team aus Schülern der Unter- und Oberstufe und fünf Lehrer, die zum Teil auch Erzieher sind, setzt das Projekt nun um.

Die Kick-off Veranstaltung ist der Workshop „Gustl – So schmeckt’s mir und dem Klima. Lebensmittelverschwendung Vorbeugen und Vermeiden“, den eine Vortragende vom Klimabündnis Oberösterreich im Festsaal des BRG/BORG Schloss Traunsee abhält. Das Projekt, das sich über sechs Wochen ausdehnt, beinhaltet außerdem das Wiegen von Essensabfällen im Speisesaal, das Einkochen und somit Haltbarmachen von Lebensmittelresten aus Supermärkten, das Gestalten von Plakatwänden und Info-Ständen, die dann in der Aula ausgestellt werden, die Weitergabe von erworbenem Wissen rund um das Thema Lebensmittelverschwendung an die gesamte Unterstufe durch die Teilnehmer am Projekt, ein erneutes Wiegen der Essensabfälle, die Dokumentation des Projektverlaufs und die Präsentation der Resultate des Projekts und die Beantwortung der Frage: Um wie viel konnten die Lebensmittelabfälle reduziert werden?

„Wir sind stolz darauf, dass sich so viele unserer Schüler für das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit interessieren“, sagt die Projektleiterin Ursula Ebner-Kössinger. „Wir hoffen, mit diesem Projekt die gesamte Schulgemeinschaft für das Thema „Food Waste“ zu sensibilisieren“, so die Klimabeauftragte der Schulem, Ines Gruber.

Dieses jahrgangs – und fächerübergreifende Projekt wird durch das Vario-System am BRG/BORG Schloss Traunsee möglich, welches durch Verkürzung der regulären Schulstunden vier Wochenstunden schafft, deren Inhalte sich die Schüler aus einem Angebot an Kursen aussuchen. Speziell im Projekt „Food Waste“ zeigt sich das Potenzial, das dieses System in sich birgt: die Schüler üben sich in Kreativität, Kooperation, Kommunikation und kritischem Denken – den sogenannten „21st Century Skills“, deren Vermittlung auch in österreichischen Lehrplänen verankert ist.


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