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GMUNDEN. Gmunden will seine Kreativität im UNESCO-Städtenetzwerk international unter Beweis stellen. Die Bewerbung ist eingereicht – nach einer ersten formalen Prüfphase wurde der Kandidatenstatus offiziell bestätigt. Bislang tragen nur zwei Städte in Österreich den Status UNESCO Creative City.

Auch das bekannte Glockenspiel im Rathaus spiegelt die Keramik-Identität von Gmunden wider. (Foto: Adobe Stock / borisb17)

Ende Juni hat Gmunden seine Bewerbung nach enger Abstimmung mit der Österreichischen UNESCO-Kommission in der Kategorie „Crafts & Folk Art“ eingereicht. Nun ist der Kandidatenstatus bestätigt, im Spätherbst wird dann die finale Entscheidung der internationalen Jury bekannt gegeben.

Die Aufnahme in das weltweite Netzwerk der bislang rund 300 Kreativstädte wäre für Gmunden nicht nur eine besondere Auszeichnung, sie würde insbesondere einen andauernden nachhaltigen Impuls für die zukünftige Entwicklung der Stadt setzen.

Gmunden – Kreativstadt mit Keramikschwerpunkt

Gmundens kreative Kernkompetenz liegt in der Keramik: Von der Gmundner Keramik Manufaktur bis zur innovativen Sanitärkeramik der Laufen Austria AG. Die Keramikkunst wird seit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts in den Keramiksymposien gepflegt, dazu kommt der seit 35 Jahren jährlich Ende August stattfindende international besetzte Österreichische Töpfermarkt.

Auch für das Kulturhauptstadtjahr 2024 setzt die Stadt einen Keramikschwerpunkt mit internationalen Ausstellungen, Keramikkunst im öffentlichen Raum und zahlreichen, auch multidisziplinären Keramikveranstaltungen. Einen kompakten Überblick über das Gmundner Keramikgeschehen bietet die Seite www.keramik.gmunden.at, die Teil des neuen Webauftritts der Stadt ist.


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