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BEZIRK GMUNDEN. Neben vielen spannenden Chronik-Artikeln, waren es vor allem Beiträge über die Menschen und deren Lebensgeschichten im Bezirk und die Kulturhauptstadt, die die Tips-Leser im Jahr 2024 bewegt haben.

Jasmin Rameder absolvierte 2024 ein Praktikum beim "Moar im Moos" Bauern in Gschwandt. Ihre Geschichte als angehende Jungbäuerin und wie sie sich gegenüber männlicher "Konkurrenz" behauptet, interessierte die Tips-Leser besonders. (Foto: Laserer)

Im Mai bewegte ein Fall in St. Wolfgang besonders die Gemüter: Weil Sabine Hinterberger aus St. Wolfgang den Hof ihrer Eltern weiterbetreiben wollte und somit ihre Schwestern ausbezahlen musste, verschuldete sich die Bäuerin so stark, dass der Hof nun zwangsversteigert werden sollte. Hinterberger erzählte von ihrem Schicksal in einem Servus TV Beitrag, der eine Welle der Hilfsbereitschaft auslöste. 30.000 Euro wurden gespendet und so konnte die Zwangsversteigerung des Hofes erstmal abgewendet werden.

Eine Vorchdorferin bei den Massai

Auch die Geschichte von Alice Lugstein bewegte die Menschen im Bezirk. Die gebürtige Vorchdorferin lebt mit ihrem Mann Koira und den Töchtern Rahel und Lilly im Massai-Dorf Bwawani im tansanischen Busch. Sie fördert dort Mädchen, die bei den Massai normalerweise zwischen 13 und 16 Jahren heiraten, „damit sie selbst über ihr Leben entscheiden können“. 

Christian Öhler und Arnold Lobisser

Zwei weitere außerordentliche Lebensgeschichten prägten das Jahr 2024: Der Bad Ischler Stadtpfarrer Christian Öhler starb Anfang September beim Abstieg nach der Traunsteinmesse. Er war weit über Bad Ischl hinaus bekannt und beliebt. Auch der Hallstätter Tausendsassa Arnold Lobisser, Kunsttischler, Instrumentenbauer und Seniorchef des Hallstätter Bräugasthofs verstarb letztes Jahr. Lobisser begründete die Werkstatt des Begründers der Musikinstrumentbauabteilung der Fachschule Hallstatt und war ebenfalls wie Christian Öhler ein bekannte Persönlichkeit im Bezirk Gmunden und darüber hinaus.

Diskussion über die Kulturhauptstadt

Für besonderen Diskussionsstoff sorgten 2024 Artikel über die Kulturhauptstadt 2024. Der Tips-Artikel nach der Eröffnung mit dem Pudertanz im Jänner und dem Interview mit Künstlerin Doris Uhlich war einer der meist gelesenen Beiträge im vergangen Jahr. Auch auf der Tips Facebook-Seite gab es darüber angeregte Diskussionen.

Jungbäuerin in Gschwandt

Großes Interesse bei den Lesern fand auch die Geschichte über die sechzehnjährige Jasmin Rameder, die ein Praktikum beim „Moar im Moos“-Bauern in Gschwandt absolvierte. Jasmin packte im Sommer beim Moar im Moos kräftig mit an und bewies, dass auch Mädchen die gleichen Arbeiten vollrichten können wie Burschen.


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