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ALTMÜNSTER. Bei der 122. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Eben und Nachdemsee im Gasthaus Windlegern standen Rückblick, Ehrungen und Zukunftsthemen im Mittelpunkt. Zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste nahmen an der Versammlung teil.

  1 / 9   Die Jugendgruppe der FF Eben Nachdemsee bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Windlegern. (Foto: Wilfried Fischer)

Das Einsatzjahr 2025 verlief vergleichsweise ruhig. Insgesamt wurden 37 Einsätze verzeichnet, darunter fünf Brandeinsätze und 32 technische Hilfeleistungen. Gründe dafür waren unter anderem das Ausbleiben größerer Unwetter und Schadensereignisse. Ein Höhepunkt im Vereinsjahr war die Bewirtung beim Altmünsterer Kirtag, die sich positiv auf die finanzielle Situation auswirkte.

Herausforderungen bei Infrastruktur

Trotz solider finanzieller Lage bleibt der Neubau der Zeugstätte ein zentrales Anliegen. Derzeit erschweren bauliche Mängel und Platzprobleme den Arbeitsalltag der Feuerwehr. Reparaturen an Fahrzeugen müssen teilweise im Freien und unter Verkehrsbelastung durchgeführt werden. Kommandant Günter Raffelsberger betonte: „Hier ersuche ich um Unterstützung von allen Seiten.“

Insgesamt leisteten die Mitglieder mehr als 13.000 ehrenamtliche Stunden in den Bereichen Einsatz, Ausbildung, Jugendarbeit und Organisation. „Der Bericht beruht nicht auf Zahlen einer Statistik, sondern auf den vielen ehrenamtlichen Stunden!“, so Raffelsberger.

Ausbildung und Nachwuchsarbeit

Ein Schwerpunkt lag auch im vergangenen Jahr auf der Ausbildung. Es wurden 16 Übungen, drei Schulungen sowie zahlreiche Lehrgänge absolviert. Insgesamt wurden dafür 953 Stunden aufgewendet.

Besonders stark zeigt sich die Jugendgruppe mit 27 Mitgliedern. Unter der Leitung von Jugendbetreuer Max Höller wurde der Wissenstest erfolgreich abgeschlossen. Für die Nachwuchsarbeit wurden 4.867 Stunden investiert. Pflichtbereichskommandant Christian Gruber hob die Bedeutung der Jugendarbeit für die Zukunft hervor.

Im Rahmen der Versammlung wurden zudem mehrere Mitglieder für langjährige Verdienste geehrt. Kommandant Raffelsberger bedankte sich abschließend bei allen Kameraden: „Die Feuerwehr Eben und Nachdemsee ist ein Symbol für Kameradschaft und Hilfsbereitschaft.“


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