Mehr Patienten aus der Steiermark für das Salzkammergut Klinikum Bad Ischl
BAD ISCHL. Das Salzkammergut Klinikum Bad Ischl wird künftig mehr Patienten aus dem steirischen Bezirk Liezen versorgen. Hintergrund ist eine Vereinbarung zwischen den Bundesländern Steiermark und Oberösterreich über die medizinische Versorgung der Region rund um Bad Aussee. Betroffen sind unter anderem Bad Aussee, Grundlsee, Altaussee und Bad Mitterndorf mit rund 13.000 Einwohnern.

Patienten aus dieser Region wurden bereits bisher teilweise in Bad Ischl behandelt. Nun soll die Zusammenarbeit ausgeweitet werden. Für die zusätzliche Versorgung wurde eine finanzielle Abgeltung vereinbart. Die Verhandlungen zwischen den Bundesländern und den Krankenhausträgern verliefen laut Klinikum konstruktiv.
Mehr stationäre und ambulante Patienten
Im Salzkammergut Klinikum Bad Ischl rechnet man künftig mit rund 450 zusätzlichen stationären Patienten pro Jahr in den Bereichen Chirurgie, Innere Medizin und Unfallchirurgie. Ein Teil davon sind neue Patienten aus der Region Bad Aussee, dazu kommen Gastpatienten sowie Oberösterreicher, die bisher in Bad Aussee behandelt wurden.
Im ambulanten Bereich können zusätzlich bis zu 2.500 Patienten pro Jahr versorgt werden. Sollten die Patientenzahlen stärker steigen, sind weitere Gespräche vorgesehen.
Mehr Operationen geplant
Die Operationskapazitäten wurden bereits erhöht. Im Jahr 2026 können im Vergleich zu 2025 bis zu 600 zusätzliche Operationen und Eingriffe durchgeführt werden. Möglich wurde dies durch eine Aufstockung des Personals. Dafür stellt das Land Steiermark jährlich 550.000 Euro zur Verfügung. Eine Verlängerung der Operationszeiten ist ebenfalls geplant, längere Wartezeiten werden derzeit nicht erwartet.
In den kommenden Monaten soll ein regelmäßiges Monitoring die Entwicklung der Patientenzahlen beobachten, damit bei Bedarf Anpassungen vorgenommen werden können.


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