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Work the Lake am Wolfgangsee: Warum die Region jetzt auch als Arbeitsplatz immer stärker punktet

Thomas Leitner, 02.04.2026 16:32

WOLFGANGSEE. Mit den Work the Lake Games in Strobl startet der Wolfgangsee kraftvoll in den April und zeigt, warum die Region für Fachkräfte immer attraktiver wird.

Norbert Leitner, Josef Schmeisser, Harald Humer, Genussbotschafterin Silvia Schneider, Matthias Hinterberger, Patrick De-Bettin (v. li.) (Foto: WTG)

Der Wolfgangsee will längst mehr sein als nur eine Postkartenkulisse für Urlauber. Mit der Initiative „Work the Lake“ positioniert sich die Region zunehmend auch als gefragter Arbeitsraum für Fachkräfte aus Tourismus, Gastronomie und Freizeitwirtschaft. Beim Auftakt der diesjährigen Work the Lake Games in Strobl wurde genau das sichtbar: Hier ging es nicht nur um Spaß und Wettbewerb, sondern auch um ein modernes Signal für Mitarbeiterbindung, Teamgeist und Zukunft.

Spielerischer Auftakt mit starker Botschaft

Kürzlich wurde die Seepromenade in Strobl erneut zur Bühne für eines der auffälligsten Events der Region. Mehr als 30 Zweierteams traten in einem siebenteiligen Parcours gegeneinander an. Moderiert wurde die Veranstaltung von Silvia Schneider, die 2026 als Genuss-Botschafterin des Wolfgangsees im Einsatz ist.

Die Spiele griffen typische Aufgaben aus Hotellerie und Gastronomie auf und übersetzten sie in humorvolle, publikumswirksame Bewerbe. Vom perfekten Service-Lächeln bis zu den verrückten Erdäpfeln war Geschick ebenso gefragt wie Kreativität. Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury aus Vertretern der Gastronomie, Produzenten und Bürgermeistern. Am Ende wartete auf die drei besten Teams ein Preisgeld von insgesamt 1.750 Euro.

Tourismusregion kämpft um Fachkräfte

Hinter dem unterhaltsamen Format steckt ein klarer strategischer Gedanke. Die Region Wolfgangsee will sich als attraktiver Arbeitgeber weiter etablieren. Gerade in einer Zeit, in der viele Betriebe intensiv um qualifiziertes Personal werben, setzt man hier auf regionale Verbundenheit, konkrete Vorteile und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl.

Geschäftsführer Patrick De-Bettin betonte die zentrale Rolle der Mitarbeiter für den Erfolg der Region. Sie seien das Rückgrat des Tourismus und entscheidend dafür, dass Urlaub am Wolfgangsee für Gäste zu einem besonderen Erlebnis werde. Genau dort setzt „Work the Lake“ an: nicht bei Schlagworten, sondern im Arbeitsalltag.

App mit 1.700 Nutzern als Erfolgsmodell

Ein Herzstück der Initiative ist die „Work the Lake“-App. Das digitale Bonussystem richtet sich an Beschäftigte aus Gastronomie, Beherbergung, Handel und Freizeitbetrieben rund um den Wolfgangsee. Seit 2019 bietet die App Rabatte, Gratiseintritte sowie Hinweise auf exklusive Veranstaltungen und Aktionen.

Mittlerweile sind rund 1.700 Nutzer registriert, dazu kommen etwa 70 beteiligte Betriebe. Über Push-Nachrichten erhalten die Mitarbeiter laufend Informationen über Vorteile und Ermäßigungen von bis zu 50 Prozent. Für Strobls Bürgermeister Harald Humer ist das ein preisgekröntes Zukunftsmodell, das die Region als Arbeits- und Lebensraum neu definiert.

Auftakt für den Festivalmonat April

Die Work the Lake Games bilden zugleich den Startschuss für das mundART Festival 2026, das von 1. bis 30. April läuft.