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Weg vom Massentourismus: So exklusiv wird der Fuschlsee für die Gäste von morgen

Thomas Leitner, 07.05.2026 16:40

SALZKAMMERGUT. Mehr Qualität, mehr Nachhaltigkeit, mehr Ganzjahresangebote. Die Fuschlseeregion stellte im Waldhof Fuschlsee Resort ihre Strategie 2030 vor.

GF Fuschlsee Peter Lev, Obfrau TVB Fuschlsee Daniela Kari, Ausschussmitglied und Bgm. Faistenau Gerald Klaushofer, Finanzreferent TVB Fuschlsee Albert Ebner. (Foto: TVB Fuschlsee)

Die Fuschlseeregion stellt die Weichen für die kommenden Jahre neu. Im Rahmen eines Pressefrühstücks im Waldhof Fuschlsee Resort wurde die Strategie 2030 offiziell präsentiert. Vertreter aus Tourismus, Politik und regionaler Wirtschaft gaben dabei Einblick in die zentralen Ziele der strategischen Neuausrichtung.

Klare Linie bis 2030

Bereits im Jänner hatte sich der Ausschuss des Tourismusverbandes Fuschlseeregion gemeinsam mit regionalen Impulsgebern in einer Strategieklausur intensiv mit der Zukunft der Region beschäftigt. In den vergangenen Monaten wurden die Inhalte weiter evaluiert, geschärft und in einen konkreten Orientierungsrahmen gegossen.

Im Mittelpunkt stehen Qualität, Nachhaltigkeit und ganzjährige Angebote. Die Fuschlseeregion will ihre Stärken – Seenlandschaft, hohe Lebensqualität und gewachsene touristische Qualität – gezielt weiterentwickeln. TVB-Obfrau Daniela Kari sieht darin die Grundlage für eine langfristig erfolgreiche Positionierung im Wettbewerb.

Profil statt Austauschbarkeit

Die Region will sich innerhalb der Dachmarken Salzkammergut und SalzburgerLand klarer positionieren. Ziel ist eine Entwicklung, die Tourismus, Lebensraum und regionale Wirtschaft stärker miteinander verbindet. Vorstand Albert Ebner bezeichnet die Strategie als zentrales Steuerungsinstrument für die kommenden Jahre.

Definiert wurden sechs strategische Handlungsfelder. Sie reichen von Digitalisierung über professionelles Marketing bis zum Besuchermanagement. Geschäftsführer Peter Lev betont, dass es nun um konsequente Umsetzung und klare Prioritäten gehe.

Ausschussmitglied Gerald Klaushofer verweist besonders auf den Schulterschluss zwischen Orten, Gemeinden und Tourismus. Nur so könnten Lebensraumqualität und touristische Wertschöpfung nachhaltig in Balance gebracht werden.


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