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EBENSEE. Um das Verkehrsaufkommen vor Schulen zu reduzieren und die Sicherheit der Schüler zu erhöhen, setzt die Marktgemeinde Ebensee auf das Projekt „Sicher bewegt – Elternhaltestelle“.

"Sicher bewegt" in Ebensee (Foto: Reinhard Hörmandinger)
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Mit dem Projekt „Sicher bewegt – Elternhaltestelle“ sollen Kinder sicherer und selbstständiger zur Schule kommen. Als gelungenes Beispiel gilt die Volksschule Ebensee. Dort wurde bereits eine Elternhaltestelle eingerichtet, von der aus die Kinder den restlichen Schulweg zu Fuß zurücklegen. Die Haltestelle sowie der Weg zur Schule wurden gemeinsam mit den Schülern gestaltet.

Im Herbst gut genutzt

Laut Projektleiterin Christa Tatar wurde das Angebot von vielen Familien im Herbst gut angenommen. „Über den Winter haben sich alte Gewohnheiten eingeschlichen und das Elterntaxi bis vors Schultor wurde wieder häufiger. Deshalb gibt es jetzt im Frühling und Sommer wieder eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Gemeinde, um die Elternhaltestelle langfristig zur Gewohnheit zu machen“, betont Tatar.

Kostenlose Projektbegleitung

Das Familienreferat des Landes Oberösterreich bietet derzeit fünf weiteren Gemeinden eine kostenlose Begleitung bei der Umsetzung des Projekts an.

Entwickelt wurde die Initiative von der SPES Familien-Akademie, die seit 2013 bereits mehr als 70 Gemeinden bei Elternhaltestellen unterstützt hat. Gemeinden, die dieses Angebot nutzen möchten, können sich bei Birgit Appelt unter appelt@spes.co.at melden.


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