Das Salzkammergut Klinikum stellt auf neues Krankenhausinformationssystem Orbis um
GMUNDEN/VÖCKLABRUCK/BAD ISCHL. Am 9. November 2026 geht im Salzkammergut Klinikum das neue Krankenhausinformationssystem ORBIS in Betrieb. Das bisher in Verwendung befindliche Programm wird nicht mehr weiterentwickelt und kann die zukünftig geforderten Digitalisierungsschritte nicht mehr unterstützen. Mit der Umstellung setzt das Klinikum einen wichtigen Schritt in Richtung digitale Zukunft und schafft die Grundlage für eine noch effizientere, moderne und sichere Patientenversorgung.

Mit ORBIS werden medizinische und pflegerische Informationen künftig zentral, strukturiert und durchgängig elektronisch dokumentiert. Das System ermöglicht eine standortübergreifende Zusammenarbeit der unterschiedlichen Berufsgruppen und unterstützt die hohe Qualität in der Versorgung sowie die Patientensicherheit.
Digitalisierung als Investition in die Zukunft
Die Einführung von ORBIS ist Teil eines umfassenden Digitalisierungsprojekts der OÖ Gesundheitsholding. Das moderne Krankenhausinformationssystem wird bereits erfolgreich in zahlreichen Kliniken im deutschsprachigen Raum eingesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Dadurch steht dem Salzkammergut Klinikum künftig eine leistungsfähige digitale Infrastruktur zur Verfügung, die den steigenden Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht wird.
„Ein modernes Krankenhaus braucht moderne digitale Werkzeuge. Mit ORBIS schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere Patienten auch künftig bestmöglich zu versorgen und gleichzeitig unsere Mitarbeiter im klinischen Alltag zu unterstützen“, betont die Kollegiale Führung des Salzkammergut Klinikums. Das Salzkammergut Klinikum ist nach den Kliniken in Freistadt, Schärding und Rohrbach das vierte und auch das bisher größte Klinikum der OÖG, das auf das neue System umstellt.
Gründliche Vorbereitung für einen erfolgreichen Start
Der Umstellung geht eine mehrmonatige Vorbereitungsphase voraus. Im Vorfeld müssen ca. 50.000 Termine und rund 42 Millionen bestehende Dokumente vom alten ins neue System übertragen werden. Mitarbeiter aus Medizin, Pflege, Verwaltung sowie den technischen Bereichen haben gemeinsam mit Experten der OÖG-Medizininformatik die Einführung intensiv vorbereitet. Zahlreiche Schulungen und Tests stellen sicher, dass die neuen Prozesse optimal in den Klinikalltag integriert werden können.
In der Einführungsphase begleitet ein rund 180 Personen zählendes Projektteam die Mitarbeiter an den Standorten in Gmunden, Bad Ischl und Vöcklabruck vor Ort, um einen reibungslosen Übergang auf das neue System zu gewährleisten. Die medizinische Versorgung bleibt dadurch jederzeit sichergestellt. Während der ersten Tage nach der Inbetriebnahme kann es vereinzelt zu Anpassungen in den Abläufen kommen.
Dank an die Mitarbeiter
Die Einführung eines neuen Krankenhausinformationssystems zählt zu den größten organisatorischen und technischen Projekten eines Klinikums. Die Kollegiale Führung bedankt sich daher ausdrücklich bei allen Mitarbeitern, die mit großem Engagement zur erfolgreichen Umsetzung beitragen.
„Die ORBIS-Einführung ist ein gemeinsames Projekt vieler Berufsgruppen. Dieser digitale Meilenstein ist nur durch den Einsatz und die hohe Motivation unserer Mitarbeiter möglich. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken“, so die Kollegiale Führung.








