Vorratshaltung: „Wenn man selbst einkocht, weiß man, was drinnen ist“

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Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 16.10.2021 12:15 Uhr

ALTMÜNSTER. Die Bäuerinnen im OÖ Bauernbund sind die Expertinnen beim Thema Lebensmittel. Auch wenn es ums Haltbarmachen dieser geht. Bettina Zopf, Nationalratsabgeordnete und Bezirksbäuerin aus Gmunden, verrät ihr Sauerkraut-Rezept.

Das Sauerkraut Einstampfen ist bei der Familie von Bettina Zopf noch heute eine richtige Zeremonie: „Drei Familien kommen bei unserem Onkel Erich zusammen. Gemeinsam hobeln wir 60 Kilogramm Kraut ein“, erzählt Zopf. In einem eigenen Tontopf, der eine Beschwerung mit Steinen vorsieht, wird das Kraut haltbar gemacht. „Wichtig ist“, hat Zopf einen Tipp parat, „dass der Saft aus dem Kraut vom Stampfen über den Steinen steht, also ein luftdichter Abschuss garantiert ist. Sonst wird das Kraut schlecht. Ist zuwenig Flüssigkeit vorhanden, kann man sich mit abgekochtem Salzwasser helfen. Wichtig ist außerdem, dass der Topfrand immer sauber bleibt.“

Und dann, am ersten Sonntag im Dezember, ist es endlich soweit: Das erste Kraut darf verkostet werden. „Beim sogenannten Bratwürstelsonntag gibt es das erste Mal das eigene Sauerkraut zu den Würsteln dazu“, erzählt die Bezirksbäuerin. Dass das dann ganz besonders genossen wird, ist sicher. Und zusätzlich zum besonderen Genuss, sagt die Bezirksbäuerin, kommt die Gewissheit, „dass man weiß, was drinnen ist. So kann ich die Lebensmittel das ganze Jahr hindurch genießen.“

Rezept für 15 Kilogramm Sauerkraut:

Zutaten: 15 Kilo Kraut, ¼ Kilo Salz, fünf Lorbeerblätter, fünf bis zehn Wacholderbeeren

Zubereitung: Kraut hobeln und schichtweise ganz fest mit dem Stampfer und der Faust in den Tontopf drücken. Schichtweise immer einsalzen und die Lorbeerblätter und die Wachholderbeeren ab der Mitte in die Schichten nach oben einmischen. Ganz zum Schluss die Steine draufgeben und fest andrücken. Der Saft aus dem Kraut muss über den Steinen stehen. Nach sechs bis acht Wochen ist je nach Temperatur das Kraut fertig. Das Sauerkraut lässt sich auch mit Zwiebeln, Essig und Öl zu einem Sauerkrautsalat weiter verfeinern.

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