Gewässer im Bezirk Gmunden leiden unter der Hitze
BEZIRK GMUNDEN. Umwelt- und Klimalandesrat Stefan Kaineder (Grüne) warnt: Die aktuelle Hitze belastet die Gewässer in Gmunden stark. Im Traunsee und im Hallstättersee sowie in der Ischl wird das Wasser immer wärmer, was das Leben unter Wasser gefährdet.

„Das warme Wasser an den Flüssen und Bächen im Bezirk Gmunden ist ein Warnsignal für uns alle. Wenn unsere Flüsse und Seen zu heiß werden, gerät das gesamte Gleichgewicht der Ökosysteme ins Wanken. Ich sage ganz klar: Wir müssen jetzt konsequent das Klima schützen, um unsere Lebensgrundlagen in Oberösterreich zu bewahren“, sagt Landesrat Kaineder.
Aktuelle Messwerte
Die Messwerte an den Stationen zeigen die aktuelle Lage: In Gmunden an der Esplanade wurden heuer bereits 24,7 Grad gemessen, im Hallstättersee knapp 26 Grad und in der Ischl wurden Ende Juli sogar über 30 Grad gemessen.
Damit ist das Wasser deutlich wärmer als im Vorjahr. Das zeigen die Vergleichswerte der Messstellen in Gmunden zur gleichen Jahreszeit: Vor einem Jahr hatte der Traunsee maximal 23 Grad, der Hallstättersee ebenfalls und die Ischl 23 Grad.
Diese Hitze setzt Fischen und anderen Lebewesen sehr zu und führt durch Austrocknungen sogar zu Hilfsmaßnahmen wie Notabfischungen.








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