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GMUNDEN. 15 Segelteams bestreiten von 10 bis 12. Juli am Traunsee die Premiere der Segel-Bundesliga. Direkt vor der Esplanade wird dann erstmals um Bundesliga-Punkte gekämpft.

Gmunden ist Schauplatz der Segel-Bundesliga-Premiere. Foto: ÖSV/Peter Wagner
Gmunden ist Schauplatz der Segel-Bundesliga-Premiere. Foto: ÖSV/Peter Wagner

Noch laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren, aber bald fällt der Startschuss. Am Freitag, 10. Juli, um 10 Uhr stechen bei Gmunden die ersten Boote auf den Traunsee. Drei Tage lang kämpfen Boote  direkt vor der Esplanade und in unmittelbarer Nähe zu den Zuschauern um die ersten Bundesligapunkte gekämpft und den ersten heimischen Titel in der Segelbundesliga gesegelt. Mögliche Champions sind in einer Premierensaison naturgemäß schwer auszumachen, mit derzeitigem Wissen um die Teams und die Nominierung für den ersten Event am Traunsee scheinen die Favoritenrollen gut verteilt.

Welche Kombination führt zum ersten Sieg?

Wer am Ende am Sonntag am Podest stehen wird und die ersten Punkte auf seinem Konto verbuchen darf, steht noch in den Sternen. Fakt ist, dass das neue Format mit seinen vielen Variablen den Teilnehmern alles abverlangen wird.  Wer ist am schnellsten, wer manövriert am besten, wer hat die optimale Taktik am Regattakurs in unmittelbarer Ufernähe – so ist ein maximaler Spannungsaufbau garantiert.

Jeder der 15  Segelclubs  vom Neusiedlersee bis zum Bodensee - stellt dafür ein Kaderteam, das maximal 16 Segler umfasst. In gelosten Gruppen von jeweils fünf Kaderteams wird in identischen Booten (Laser SB 20) in Fleet-Races auf kurzen Kursen in Ufernähe gegeneinander um Punkte gesegelt. Nach drei Rennen ist jeder Verein einmal gesegelt und hat damit eine Runde absolviert. Die Boote werden getauscht, genauso auch die Zusammensetzung der nächsten drei Rennen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Regatten können die Teams zur jeweiligen Anzahl an Seglern am Boot auch zwei Ersatzleute pro Wochenende nominieren. Vergleichbar dem Eishockey oder Handball kann nach jeder Wettfahrt beliebig gewechselt werden, um sich damit Wind- und Wetterverhältnissen optimal anzupassen. Natürlich stehen dadurch auch völlig neue taktische Varianten.

Der Wettkampf in den zur Verfügung gestellten, einheitlichen Booten ist nicht nur für die Sportler, sondern aufgrund der zu erwartenden knappen und kurzen Rennen auch für die Zuschauer interessant.


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