B.I.G. Bürgerinitiative Gmunden stellte ihre „B.I.G. Points“ vor
GMUNDEN. Mit 19 Kandidaten geht die Bürgerinitiative B.I.G. in die Gemeinderatswahl. Über 100 Interessierte informierten sich auf der „Karl Eder“ über die zentralen Anliegen der Initiative und nutzten die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit den Kandidaten.

Als einen seiner – als „B.I.G. Points“ bezeichneten – zentralen Anliegen nannte Spitzenkandidat Reinhold Kassmannhuber die B.I.G. Bürgerbeteiligung: umfassende Information und verbindliche Bürgerbefragungen. „Projekte wie die Lokalbahndurchbindung mitten durch die Innenstadt darf es ohne eine verbindliche Bürgerbefragung nicht geben. Dafür wird sich die B.I.G. mit ganzer Kraft einsetzen“, versprach Kassmannhuber. Das StadtRegioTram-Projekt selbst wurde von ihm scharf kritisiert. „Dieses Projekt hat uns gezeigt, dass den Gmundnern von den Stadtpolitikern zwar ein freundliches Lächeln geschenkt wird, sie aber ansonsten nicht ernst genommen werden“, verwies er auf die 4000 Unterschriften gegen das Projekt.
Ein besonders wichtiges Anliegen der B.I.G. ist ein „cleveres“ Verkehrskonzept und eine verkehrsberuhigte Innenstadt. Kassmannhuber verwies auf das im Mai vorgestellte „SALCI“ Projekt und sieht in modernen Hybridbussen für den öffentlichen Verkehr eine sinnvolle, flexible, und schnelle Lösung zu einem Bruchteil der Kosten für die Straßenbahndurchbindung.
Als weiteren „B.I.G. Point“ sieht Reinhold Kassmannhuber die Baupolitik. Er kritisierte „willkürliche Änderungen der Bebauungspläne hinter verschlossenen Türen, Entmündigung von betroffenen Anrainern und eine zunehmende Verschandelung des Stadtbildes“ und forderte leistbare Wohnungen für die Gmundner.
Als großen Vorteil der B.I.G. sieht Kassmannhuber die parteiunabhängige Sicht auf die Chancen und Probleme der Stadt und der Bürger.


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