Stadt will Handel für Verluste durch Regio-Bauarbeiten entschädigen
GMUNDEN. Mit September werden die Arbeiten zur Verbindung von Straßenbahn und Vorchdorfer Bahn fortgesetzt. Zunächst im Bereich des Franz Josef Platzes, im Jänner startet die Etappe „Brückenneubau“. Die Stadt will die Innenstadtkaufleute in dieser Zeit unterstützen.

Während der Arbeiten an der Traunbrücke ist der Verkehr in der Innenstadt eingeschränkt. Man setze jedoch alles daran, die Innenstadt auch in dieser Zeit zu beleben, so Bürgermeister Stefan Krapf (VP). Es sei gesichert, dass alle Geschäfte durchgehend erreichbar bleiben – Thementage und andere Marketingmaßnahmen sollen die Frequenz erhöhen.
Mit einer Sonderförderung für jene Betriebe, die während der Zeit des Brückenneubaus Umsatzrückgänge von über 15 Prozent erleiden, will die Stadt Kaufleuten und ihren Mitarbeitern zusätzliche Sicherheit bieten. Das Konzept wurde von Bürgermeister Stefan Krapf (VP), SP-Verkehrsreferent Wolfgang Sageder und VP-Finanzreferent Thomas Höpoltseder bereits präsentiert, muss jedoch noch den Gmundner Gemeinderat passieren.
Unterstützt werden sollen vor allem Kleinunternehmen oder Gastwirtschaftsbetriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern und einem Jahresumsatz unter zwei Millionen Euro. Diese erhalten je nach Höhe der Einbußen bis zu 6000 Euro pro Jahr als Direktförderung, so VP-Finanzreferent Thomas Höpoltseder. Insgesamt stehen für die Sonderförderung 400.000 Euro zur Verfügung.


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