Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GMUNDEN. Für heftige Aufregung in der Siedlung Cumberland sorgen Pläne der ELAG Immobilien, auf dem derzeit als Spielplatz genutzten Gelände Wohnbauten zu errichten. Nun könnte es eine Lösung geben.

Seit Jahrzehnten wird das brachliegende Grundstück als Spielplatz genutzt.
Seit Jahrzehnten wird das brachliegende Grundstück als Spielplatz genutzt.

Die ELAG, die mehrheitlich im Besitz der Diözese steht, möchte auf dem Grund leistbare Wohnbauten errichten. Die entsprechenden Pläne werden derzeit nach den Anmerkungen des Gestaltungsbeirates der Stadtgemeinde Gmunden umgearbeitet und sollen im Juli erneut vorgelegt werden.

Einziger Spielplatz der Siedlung könnte verloren gehen

Für Unmut in der 700-Einwohner-Siedlung sorgt die Tatsache, dass durch den Bau der bisherige Spielplatz verloren gehen würde – auch eine Unterschriftenaktion wurde bereits gestartet. Man sei auf der Suche nach Alternativen, betont Bürgermeister Stefan Krapf (VP). Eine so große Siedlung brauche einen Spielplatz. Dem Grundbesitzer könne man freilich keine Vorschriften machen, seinen Grund nicht zu nutzen. Zudem sei der Bedarf nach leistbaren Wohnungen in Gmunden groß.

Runder Tisch und möglicher Grundstückstausch

Die Gemeinde plant nun, einen „runden Tisch“ zu organisieren, um eine für alle Betroffenen vertretbare Lösung zu finden. So könnte ein nördlich des Spielplatzes gelegenes Entwicklungsgebiet von der Gemeinde angekauft und mit der ELAG abgetauscht werden. Der Grundstücksbesitzer sei dem Vernehmen nach bereit dazu.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden