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ALTMÜNSTER. Die Führung der Bauernkammer Oberösterreich informierte im Zuge einer Tour durch die Bezirke über Aktuelles und lud zur Diskussionsrunde.

Christian Zierler, Michaela Langer-Weninger, Dietachmair
Christian Zierler, Michaela Langer-Weninger, Dietachmair

Zahlreiche Landwirte lauschten dem Vortrag von Landwirtschaftskammer-Präsidentin Michaela Langer-Weninger und Kammerdirektor Karl Dietachmair im AgrarBildungsZentrum Altmünster und brachten sich aktiv in eine anschließende Diskussionsrunde ein.

Neben agrarpolitischen Themen stand auch die Ausführung der Ergebnisse einer aktuellen Studie unter 800 Landwirten in Oberöstereich auf dem Plan. Dabei stehen die klare Produktkennzeichnung, die Sicherung der Inlandsversorgung mit heimischen Lebensmitteln, die Bewerbung heimischer Lebensmittel und die Unterstützung der kleinbäuerlichen Strukturen in der Rangliste ganz oben.

Heiße Diskussionsrunde

In einer intensiv geführten Diskussion war das Hauptthema die gerade im heurigen Jahr zum Teil exzessive Freizeitnutzung von Wald- und Almgebieten mit allen Problemen der Haftung und Wegenutzung. Ein weiteres beherrschendes Thema war der Wolf, wobei bei dieser Thematik große Einigkeit herrschte. Die Gesellschaft wird sich die Frage stellen müssen, ob es den Wolf oder die vergleichsweise kleinstrukturierte Landwirtschaft in einem stark besiedelten und zersiedeltem Raum geben soll. Im Salzkammergut wird beides nebeneinander nicht funktionieren.


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