Laakirchen greift auf Reserven zurück
LAAKIRCHEN. Wie erwartet hat die Corona-Krise massive finanzielle Auswirkungen auf das Gemeindebudget der Stadt Laakirchen. Ein tatsächliches Defizit von 674.000 Euro kann jedoch mittels Rücklagenauflösung und Zahlungsmittelreserven aus eigener Kraft getilgt werden.

Deutliche finanzielle Einbrüche musste die Stadtgemeinde bei den Kommunalsteuer-Einnahmen verzeichnen. Rund 400.000 Euro weniger als veranschlagt sind im Gemeindebudget zu verbuchen. Auch bei den Ertragsanteilen ist ein sattes Minus zu verzeichnen. Laut Prognose werden um 1.115.300 Euro weniger, das sind 11,3 Prozent, vom Bund ausbezahlt. „Die bereits angespannte finanzielle Lage vieler Gemeinden hat sich durch die Krise weiter verschlimmert. Laakirchen kann den Rückgang der Einnahmen durch aufgebauter Reserven noch gut meistern“, so der Leiter der Finanzabteilung Jörg Kemptner.
Neben dem Einnahmenrückgang, haben sich die Ausgaben im Kultur und Veranstaltungsbereich verringert. „Durch die krisenbedingte Absage vieler Veranstaltungen ergaben sich diverse Einsparungen. Jedoch fehlen der Bevölkerung die Feste und Brauchtumsmärkte im Jahresreigen sehr. Ich hoffe, dass wir 2021 den Laakirchnerinnen und Laakirchnern wieder Veranstaltungen bieten können und wieder kulturelles Leben in der Stadt einzieht“, so Bürgermeister Fritz Feichtinger.


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