Heide: Zugang zu Europäischen Förderprogrammen muss einfacher werden
BAD ISCHL/BRÜSSEL. Ein Unternehmen aus dem Salzkammergut konnte in der letzten Förderperiode Mittel aus dem Europäischen Fond für Regionalentwicklung in Anspruch nehmen.

Der Europäische Fonds für Regionalentwicklung ist eines der zentralen Förderinstrumente der Europäischen Union. Die Firma ss.LUBAC mit Sitz in Bad Ischl konnte als einziges Unternehmen im Salzkammergut von Fördermitteln profitieren. Das war Anlass für den Bad Ischler Europaabgeordneten Hannes Heide, der auch im Regionalentwicklungsausschuss des Europäischen Parlaments tätig ist, sich mit den Firmeninhabern Herrn Thomas W. Schulz und Herrn Lukas Schulz über ihre Erfahrungen und Eindrücke bei der Abwicklung auszutauschen.
„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Förderungen mit sehr viel Bürokratie und einem enormen Aufwand verbunden sind. Ich setze mich auf europäischer Ebene für einen leichteren Zugang zu und eine unbürokratischere Abwicklung der EFRE-Förderungen ein“, stellte Europaabgeordneter Hannes Heide fest.
Diesen Eindruck bestätigt Herr Lukas Schulz: „Der Weg zur Förderung, die Abwicklung und Abrechnung war aufwändig und mühsam.“ Auch er ist der Überzeugung, der Zugang zu Förderungen aus den EU-Programmen muss einfacher und unbürokratischer funktionieren.
Europa muss in den Regionen spürbar sein
„Vor allem in die europäischen Regionen fließen viele finanzielle Mittel aus europäischen Förderprogrammen, von LEADER-, über EFRE- bis zu Interreg-Projekten. Die vielfältigen und innovativen Projekte müssen sichtbar werden“, sagt Heide und ergänzt: „Die Zukunft Europas entscheidet sich in den Regionen, im ländlichen Raum, und deshalb muss die Europäische Union gerade dort spürbar sein.“


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