Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ST. WOLFGANG. Selbst in der Krise erkennt die Hotellerie Chancen. Mit viel Mut investiert sie in den Neustart. Doch der gelingt nur mit qualifizierten Fachkräften, sagt WKO-Obmann Martin Ettinger.

Rösslwirtin Gudrun Peter und WKO-Obmann Ettinger: "Die Vorfreude auf Gäste ist bei Beschäftigten und Betrieben gewaltig." (Foto: Wolfgang Stadler)

„Nichts verdeutlicht Unternehmergeist eindrücklicher als die Baukräne rund um die Salzkammergut Seen“, betont Martin Ettinger, der Obmann der WKO Gmunden. Nach monatelanger Schließung und ohne Einkünfte stehen die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe in den Startlöchern. Dabei fließt das Geld nicht nur in den Ausbau und die Modernisierung der Betriebe, unterstreicht Rösslwirtin Gudrun Peter. „Auf rund drei Millionen Euro belaufen sich unsere Gesamtinvestitionen. Die Hälfte geben wir aus, um unsere erstklassigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch während des Lockdowns halten zu können.“

Knapp 90 Beschäftigte des Romantik Hotels in St. Wolfgang sind großteils in Kurzarbeit. Komplett ohne Umsatz ist das eine enorme Belastung. 30 weiteren Beschäftigten hat Gudrun Peter die Wiedereinstellung zugesagt. Gemeinsam mit dem AMS müsse man nun daran arbeiten, eine Abwanderung zu verhindern und möglichst viele Mitarbeiter in die Betriebe zurückzuholen. „Nur wenn uns das gelingt, kann die Region auf eine gute Sommersaison hoffen“, betont Peter.

Deshalb drängt WKO-Obmann Ettinger darauf, heuer zusätzliche Saisonniers zuzulassen, um einen drohenden Arbeitskräfte-Engpass ausgleichen zu können. „Wir müssen alles unternehmen, damit die Gastfreundschaft des Salzkammerguts nicht an Mitarbeiter-Mangel leidet“, betont WKO-Obmann Ettinger. Um auch spontane Gastronomiebesuche endlich wieder zuzulassen, müsse die Testpflicht bei sinkenden Inzidenzzahlen rasch beendet werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden