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BAD ISCHL. Acht Jahre wird nun schon an den Erweiterungsplänen der Ischler Hauptfeuerwache gearbeitet. Nun hat die Feuerwehr selbst die Initiative ergriffen und einen machbaren Planentwurf auf den Tisch gelegt.

 (Foto: ff-badischl.at)
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Schon seit Jahren kämpft die Hauptfeuerwache mit Platzproblemen. Darüber hinaus bekommt sie im Jahr 2024 ein neues schweres Rüstfahrzeug mit Kran. Aufgrund seiner Größe und des Gewichts würde es in der derzeitigen Garage keinen Platz finden. Weil trotz intensiver Suche kein geeignetes Grundstück für einen Neubau gefunden werden konnte, hat sich die Stadtfeuerwehr nun für einen Zubau am bestehenden Standort entschieden. „Der Zubau in der geplanten Form wird bestmögliche Voraussetzungen bieten, um unsere Arbeit für die Sicherheit der Bad Ischler zu erfüllen“, sagt Pflichtbereichskommandant Jochen Eisl.

„Die Rathausspitze muss nun rasch in die Gänge kommen“, fordert Stadtrat Lorenz Müllegger (VP). Er bedankt sich bei den Kameraden der Stadtfeuerwehr, dass sie die ersten Planungsschritte angegangen sind: „Es ist gut und richtig, dass Kommandant Jochen Eisl hier aktiv geworden ist“. Jetzt müssen aber auch die Stadtverantwortlichen ihre Hausaufgaben machen: „Detailplanung, Finanzierung, behördliche Genehmigungen und die nötigen Vereinbarungen mit den ÖBB müssen umgehend geklärt werden“, will Müllegger sicherstellen, dass die Stadtfeuerwehr bei diesen nächsten wichtigen Schritten nicht alleine gelassen wird.

Stadtchefin fordert parteiübergreifende Unterstützung - ÖVP zieht mit

Nach der Präsentation des ersten Planentwurfs im Sicherheitsausschuss unterstützen auch Feuerwehrreferent Stadtrat Sigfried Lemmerer und Bürgermeisterin Ines Schiller (SP) den Zubau. „Die ehrenamtlichen Kameraden unserer Feuerwehr haben sich optimale Voraussetzungen für ihren so wertvollen Einsatz für Bad Ischl verdient. Darum würde ich mir von allen im Gemeinderat vertretenen Parteien ein klares Signal der Unterstützung für dieses dringend notwendige Projekt wünschen.“ Als oberste Feuerwehrfrau verweist Schiller zudem darauf, dass Bad Ischl mit dem Zubau auch ein adäquates Katastrophenschutzlager bekommen würde.

„Wir von der ÖVP werden die nötigen Beschlüsse für die Stadtfeuerwehr mittragen“, erklären sich Müllegger und seine ÖVP zur parteiübergreifenden Unterstützung bereit. „Wir müssen aber sicherstellen, dass hier rasch was weitergeht und das Projekt nicht in den Herbst verschoben wird“, will Müllegger verhindern, dass die Ischler Hauptfeuerwache zu einem SPÖ-Wahlzuckerl verkommt.


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