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BAD GOISERN. Mit dem Motto „Nie gab es mehr zu tun!“ startet Hansjörg Peer mit seinem ÖVP Team in den Wahlkampf.

Bürgermeisterkandidat Hansjörg Peer Foto: Wolfgang Stadler
Bürgermeisterkandidat Hansjörg Peer Foto: Wolfgang Stadler

Der 38-jährige Hansjörg Peer, der sich zum ersten Mal der Wahl des Bürgermeisters stellt, kann trotz seines jungen Alters auf jahrelange Erfahrung in der Politik zurückgreifen. 2009 stieg er als jüngster Gemeinderat in die Goiserer Gemeindepolitik ein und 2017 übernahm er voller Motivation den Platz des Gemeindevorstandes. Als Vorstand für Wirtschaft und Schule konnte er federführend zum Erhalt des polytechnischen Schulstandortes beitragen.

Es gab nie mehr zu tun

Die Ortskernentwicklung als Gesamtkonzept ist ein großes Anliegen – geht es nach der Volkspartei, sollen vorrangig drei belebte Begegnungszonen geschaffen werden. „Wichtig ist hier natürlich die Einbindung der Goiserer Bevölkerung, denn schließlich soll sich jeder in seinem Ort wohlfühlen“, meint Peer. Davon wird die Gastronomie im Ortszentrum sowie der Handel und andere Betriebe profitieren.

„Wohn- und Lebensraum“ ist das zweite große Thema, dass sich die ÖVP vorgenommen hat. „Wir brauchen zeitgemäßen und leistbaren Wohnraum für unsere Familien – Goisern Muss Heimat bleiben können“, fordert Peer mehr Einsatz für die heimische Bevölkerung.  

Beim Thema „Wirtschaft und Tourismus“ setzt Peer auf einen sinnvollen Ausbau der  touristischen Infrastruktur. „Naturschutz und Klimaschutz mit Hausverstand ist hier wichtig“, will Peer die Wirtschaft und damit Arbeitsplätze fördern. „Auch unsere Handwerkstradition darf nicht verloren gehen“, so Peer, der eine Aufwertung des Handwerksstandortes zu einem Handwerkszentrum anregt. „Wir möchten den Aufschwung des Landes OÖ für unsere Gemeinde nutzen und ansprechende Arbeitsplätze erhalten und schaffen“, betont Peer. Wichtig sei ihm auch der Ausbau eines Nahversorgerstandortes mit regionalen Produkten. 

Hansjörg Peer fordert außerdem einen Gemeindevorstand sowohl für die Jugend, als auch für Senioren. „Wir brauchen eine direkte Ansprechperson für die Anliegen und Bedürfnisse unserer jugendlichen beziehungsweise älteren Bevölkerung“, verlangt Peer.

Viele Großprojekte unterstützt

Er betont auch, dass in den letzten Jahren zahlreiche große Projekte in Bad Goisern von der ÖVP unterstützt und mitgetragen wurden, sei es der Bau des neuen Kurzentrums sowie des Sicherheitszentrums, die Errichtung des Motorikparks, die Modernisierung des Strandbads Untersee und vieles mehr. „Ich finde es besonders wichtig, darauf aufmerksam zu machen, dass viele dieser Projekte ohne die finanzielle Förderung des Landes OÖ nicht möglich gewesen wären. So wurde zum Beispiel das Strandbad Untersee mit einer Summe von 88.700 Euro unterstützt“, zeigt Peer auf.

Für ihn und sein Team gibt es natürlich noch viele weitere wichtige Themen: die Förderung der Blaulichtorganisationen und der Vereine. Initiativen im Bildungsbereich und der Ausbau von Sport- und Freizeitangeboten. Besonders wichtig ist eine gute Nachmittagsbetreuung in den Goiserer Schulen. „Alleingänge einer Partei ist Politik von Gestern – es wird Zeit, dass jeder seine Ziele für Bad Goisern einbringen kann“, fordert Peer Mut zur Veränderung.


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