Weltfrauentag: Brunch der freiheitlichen Frauen im Bezirk Gmunden
GSCHWANDT. Frauen aller Altersgruppen trafen sich zum Weltfrauentag zum Brunch im Cafe Hinterwirth in Gschwandt. Die Bezirksobfrau der „initiative Freiheitliche Frauen“ (iFF) Gmunden, Maja Markovic aus Ohlsdorf, freute sich, viele Damen begrüßen zu dürfen. Mit dabei war auch die Zweite Landtagspräsidentin Sabine Binder.

„Frauen in Österreich tragen in allen gesellschaftlichen Bereich, wie in der Erziehung, Pflege, Bildung, Wirtschaft, Umwelt oder auch in ehrenamtlichen Funktionen Verantwortung“ so die 2. Landtagspräsidentin.
Unterschiedliche Lebensphasen benötigen maßgeschneiderte Rahmenbedingungen, sind sich die freiheitlichen Frauen einig. „Es müssen Voraussetzungen geschaffen werden, welche die Frauen dabei unterstützen. Uns freiheitlichen Frauen ist es wichtig, die Erfüllung dieser Aufgaben und die Erbringung dieser Leistungen dementsprechenden anzuerkennen und zu würdigen“, betont Bezirksobfrau Markovic.
Einmal im Jahr ist nicht genug
Einmal im Jahr werden am 8. März weltweit die Frauen in den Focus der Aufmerksamkeit gestellt. Man glaubt offensichtlich, dass damit der nötigen Wertschätzung genüge getan wird. Das ist aber nicht der Fall. Frauen aller Altersgruppen sind in allen Lebens- und Arbeitsbereichen vertreten. Sie führen in unserem Land Großteils ein selbstbestimmtes Leben und übernehmen Verantwortung für die Familie und für die Gesellschaft. Frauen wurden durch die Corona-Belastungen sichtbarer. Frauen haben unser Land – auch in systemrelevanten Bereichen - durch die Krise getragen und sind jetzt damit beschäftigt auszugleichen: Bildungsdefizite, Einsamkeit der älteren Generation, finanzielle Einbußen. Das geht oft an die Substanz. Und Frauen denken meist erst zum Schluss an sich selbst. Frauen sind in der Öffentlichkeit und in den Medien hauptsächlich sichtbar wegen der Gewalt an Frauen, die nicht ignoriert werden darf.
„Frauenpolitik wird derzeit auf den Gewaltschutz reduziert. Frauenpolitik betrifft jedoch alle Bereiche. Die Frauen haben sich mehr frauenpolitisches Engagement verdient. Frauenthemen müssen parteiübergreifend unterstützt werden“, zeigen die beiden freiheitlichen Politikerinnen auf.


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