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BAD ISCHL. Im Rahmen eines Termins beim Land OÖ verständigten sich Ischls Bürgermeisterin Ines Schiller und Stadtrat Josef Loidl mit Vertretern der Kulturdirektion sowie des Bundesdenkmalamtes über die weiteren Schritte bei der Sanierung des Lehártheaters. Die Kulturdirektion steht dem Projekt positiv gegenüber und sagt ihre finanzielle Unterstützung prinzipiell zu. Auch der Bund stellt Förderungen in Aussicht.  

Das Lehártheater in Bad Ischl (Foto: badischl.at/Daniel Leitner)
Das Lehártheater in Bad Ischl (Foto: badischl.at/Daniel Leitner)

Das Lehartheater als Kino und Bühne für Ischler Vereine, die Jugend, lokale Kulturschaffende aber auch für internationale Künstler ist seinem Erhalt einen wichtigen Schritt näher. Nach der Präsentation des vorläufigen Betriebskonzepts und der künstlerischen Konzeption durch Bürgermeisterin Ines Schiller signalisiert das Land OÖ seine Bereitschaft, das Projekt zu unterstützen. „Die von uns präsentierten Entwürfe zielen darauf ab, möglichst viele Synergien zu nutzen, um die Kosten für Bad Ischl so gering wie nur möglich zu halten. So etwa sieht das Betriebskonzept eine gemeinsame kaufmännische Geschäftsführung mit dem Kongresshaus und die gegenseitige Nutzung von Bühnentechnik vor“, sagt Stadtchefin Ines Schiller.

Klärung letzter Details mit Land OÖ im Sommer

Im nächsten Schritt fordert das Land von Bad Ischl die Bestellung eines Projektleiters. Seine ersten Aufgaben sind Adaptierungen in der Planung und die Aktualisierung der Kosten. Beide werden zusammen mit den vom Bundesdenkmalamt beauftragten und bereits durchgeführten Befundungen an das Land übermittelt. Gleichzeitig wurde mit der Kulturdirektion vereinbart, dass die Stadt rasch einen Vertrag mit den Eigentümern aufsetzt, sodass der Kauf noch vor dem Sommer im Gemeinderat beschlossen werden kann. Sind diese Hausaufgaben erledigt, wird es einen weiteren Termin mit der Kulturdirektion und dem Bundesdenkmalamt in Bad Ischl zwecks Klärung allfälliger Detailfragen geben. Dann geht das Projekt in das Kostendämpfungsverfahren des Landes. 

Konstruktiver Termin

Bürgermeisterin Ines Schiller zeigt sich zuversichtlich, dass das Lehártheater der Stadt und seinen Bürgern erhalten bleiben kann: „Ich danke der Kulturdirektion, aber auch dem Bundesdenkmalamt sowie unserem Stadtrat Josef Loidl für diesen sehr konstruktiven Termin. Von unserer Seite aus werden wir alles tun, um die Förderkriterien des Landes zu erfüllen. Das ist letztlich auch die Grundvoraussetzung dafür, dass sich der Bund finanziell an der Sanierung beteiligt und wir uns den Erhalt unseres Lehártheaters kurz- und langfristig werden leisten können.“


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