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BAD ISCHL. Bürgermeisterin Ines Schiller (SP) stellt sich im Vorfeld der Gemeinderatssitzung am Donnerstag klar gegen eine neue Subventionsrichtlinie, die künftig keine Förderung mehr für den laufenden Betrieb von Vereinen vorsieht.

Schiller spricht sich klar gegen die neue Subventionsrichtlinie für Vereine aus. (Foto: Foto Hofer)
Schiller spricht sich klar gegen die neue Subventionsrichtlinie für Vereine aus. (Foto: Foto Hofer)

 „Die Arbeit unserer Vereine soll weiterhin auf bewährte Weise unterstützt werden“, betont Bürgermeisterin Schiller. Konkret geht es um darum, dass in der kommenden Gemeinderatssitzung neue Richtlinien zur Vergabe von Subventionen zum Beschluss kommen sollen. Demnach soll es laut Schiller für die Bad Ischler Vereine keine Förderung mehr für den laufenden Betrieb geben.

Vereine sollen auch in Zukunft gefördert werden

Die Ortschefin spricht sich klar gegen diese Forderung aus: „Wir wissen und können jeden Tag sehen, was unsere Vereine für unsere Stadt und die Bevölkerung leisten. Als Bürgermeisterin setze ich mich gemeinsam mit meinem Team der SPÖ-Fraktion dafür ein, dass sie auch in Zukunft bestmöglich und in bewährter Weise unterstützt werden. Dazu gehört auch eine finanzielle Förderung für ihre sehr engagierten Tätigkeiten und vielfältigen Aktivitäten. Eine derartige Einschränkung der Fördermöglichkeiten, wie sie im Stadtrat eine Mehrheit gefunden hat, ist demotivierend und unakzeptabel.“ 

 Herausforderungen durch Teuerung auch für Vereine groß

Vereine bilden eine grundlegende Säule für das gute Zusammenleben in der Kaiserstadt und tragen maßgeblich zur sozialen und kulturellen Vielfalt bei. Schiller betont, dass sie dafür eine entsprechende finanzielle Unterstützung durch die Stadtgemeinde benötigen würden - gerade jetzt, da viele Vereine angesichts steigender Betriebskosten und der allgemeinen Teuerung vor großen Herausforderungen stehen würden.


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