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LAAKIRCHEN. Im Rahmen des Projekts „Klimachecker:innen@work“ erhalten Lehrlinge eine umfassende Ausbildung zum Thema Klimaschutz und Klimawandelanpassung und bringen ihr neues Wissen in ihrem Unternehmen ein. In der Papierfabrik Heinzel Paper entwickelten junge Klimachecker ein Projekt zur Weiterverwendung von alten Paletten.

Klimachecker mit LR Stefan Kaineder und Vertretern der Firma Heinzel Paper (Foto: Land OÖ/Denise Stinglmayr)

Beim Klimachecker-Projekt entwickeln die Lehrlinge Konzepte zu den Themen Klima- und Umweltschutz im Unternehmen, die sie dann auch umsetzen. Unterstützung in finanzieller und personeller Hinsicht bekommen die Jugendlichen dabei auch vom Unternehmen selbst. Das Projekt wird vom Klimabündnis Oberösterreich begleitet: Gemeinsam mit den Lehrlingen wird der eigene Lehrbetrieb auf Klimafreundlichkeit „gecheckt“ und Projektpotentiale entdeckt.

Projekt „Palettini“ der Laakirchner Lehrlinge

Die Laakirchner Lehrlinge Papier riefen das Projekt „Palettini“ ins Leben, bei dem sie aus alten Paletten Sitzgelegenheiten für Mitarbeitende, Hochbeete für eine Naschecke und Insektenhotels gebaut haben. Nicht nur die Biodiversität am Betriebsgelände wird gefördert, sondern die Paletten werden ebenfalls weiterhin sinnvoll genutzt und bleiben so, ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft, im Unternehmen. „Mir gefällt die Zusammenarbeit mit den anderen Lehrlingen und der aktive Beitrag zum Klimaschutz am Projekt „Klimachecker:innen@work“ besonders gut“, erzählt Moritz Sturm, Elektrotechniker im zweiten Lehrjahr. Die Papiertechnikerin (4. Lehrjahr) Vanessa Graf ergänzt: „Was unser Projekt besonders auszeichnet, ist die Tatsache, dass wir aus Einwegpaletten etwas Neues geschaffen haben, das einen echten Mehrwert bietet.“

Landesrat Kaineder: „Klimaschutz auf allen Ebenen denkmöglich machen“

„Wir sehen die oberösterreichische Wirtschaft und Industrie als ausschlaggebende Partner im Kampf gegen die Klimakrise. Gerade viele kleine und mittlere Betriebe in Oberösterreich sind längst Vorreiter in Sachen Klimaschutz und machen sich Überlegungen über die Zukunft und wie sie in ihren Unternehmen CO2 Emissionen einsparen oder gar auf null senken können. Mit den Klimachecker/innen wollen wir den Diskurs über Klimaschutz im Betrieb ausgehend von den Lehrlingen über die Mitarbeiter/innen bis zur Unternehmensführung verstärken und verankern. Wenn wir im Kampf gegen die Klimakrise erfolgreich sein wollen, müssen wir engagierten Klimaschutz auf allen Ebenen denkmöglich machen“, so Klimalandesrat Stefan Kaineder bei seinem Besuch in der Papierfabrik Laakirchen.

 „Ich schätze es sehr, dass sich unsere Nachwuchstalente aktiv für den Klima- und Naturschutz einsetzen und dabei stets bestrebt sind, im Einklang mit unserem Unternehmensleitbild Verbesserungen zu erkennen und umzusetzen. Die Beteiligung und das Engagement unserer Nachwuchskräfte sind ein herausragendes Beispiel für die Verantwortung, die unsere Mitarbeiter für die Umwelt und die Gesellschaft als Ganzes übernehmen“, so Franz Baldauf, CFO Laakirchen Papier AG.


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