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EBENSEE. Über einen durchaus witzigen Preis darf sich das Bad Ischler Nudelsalz freuen: Die NGO Foodwatch kürte das Nudelsalz zum „Werbeschmäh des Jahres“.

Die NGO Foodwatch übergab den Preis an die Salinen Austria AG. (Foto: Salinen Austria)
Die NGO Foodwatch übergab den Preis an die Salinen Austria AG. (Foto: Salinen Austria)

„Zugegeben: Es gibt Preise, über die man sich mehr freut“, schreibt die Salinen Austria AG in ihrer Presseaussendung zum Preisträger als „Werbeschmäh des Jahres“ der NGO Foodwatch für ihr Bad Ischler Nudelsalz. „Allerdings ist die Auseinandersetzung mit kritischen Konsument:innen sehr wertvoll für die Salinen Austria AG“ milderten die Verantwortlichen den Umstand. Nach der Preisübergabe diskutierten die Salinen-Vorstände Peter Untersperger und Ariane Herzog mit den Foodwatch-Geschäftsführerinnen Lisa Kernegger und Heidi Porstner über Konsumverhalten, Innovationen und Preisgestaltung. Im Anschluss wurde gemeinsam die Produktion in der Saline Ebensee besichtigt, wo die Salz-Drops händisch abgefüllt und etikettiert werden.

„Schmäh“ für Saline nicht nachvollziehbar

Warum das Nudelsalz ein „Schmäh“ sein soll, sei für das Unternehmen nicht nachvollziehbar, schreiben die Verantwortlichen. Das Bad Ischler Nudelsalz sei ein transparentes Produkt, bei dem exakt draufsteht, was drinnen ist. Dass es teurer ist als feines Tafelsalz im Papiersackerl, sei für sie auch klar: Das Salz müsse erst zu Salz-Drops verarbeitet werden. Per Hand wird das Nudelsalz in ein hochwertiges Glas abgepackt, das auch perfekt wiederverwendet werden könne.


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