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Miba baut neues Aus- und Weiterbildungszentrum in Laakirchen

Marlis Schlatte, 19.04.2024 15:13

LAAKIRCHEN. Das Laakirchner Unternehmen Miba blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023/24 zurück. Der Jahresumsatz konnte um 8,1 Prozent gesteigert werden, außerdem werden vier neue Werke gebaut. Der Laakirchner Standort wird um ein Aus- und Weiterbildungszentrum erweitert.

Für Lehrlinge gibt es in Zukunft am Standort Laakirchen ein eigenes Ausbildungszentrum. Am Bild: Lehrlinge mit Miba-Chef F. Peter Mitterbauer (Foto: Miba/Hermann Wakolbinger)
Für Lehrlinge gibt es in Zukunft am Standort Laakirchen ein eigenes Ausbildungszentrum. Am Bild: Lehrlinge mit Miba-Chef F. Peter Mitterbauer (Foto: Miba/Hermann Wakolbinger)

„Als Miba können wir sehr zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken“, so Vorstandsvorsitzender Franz Peter Mitterbauer. Im Vergleich zum vorhergehenden Geschäftsjahr konnte 2023/24 ein Wachstum von 8,1 Prozent auf 1,205 Milliarden Euro erreicht werden. Das Wachstum kam überproportional aus dem Industriegüterbereich, dort hat das Unternehmen 60 Prozent seines Umsatzes erzielt. 40 Prozent kamen aus dem Automotive-Geschäft.Das Umsatzwachstum bestätigt auch den Trend der letzten Jahre - über die vergangenen zehn Jahre konnte Miba seinen Umsatz trotz verschiedener internationaler Krisen verdoppeln.

40 Millionen Euro für neue Werke

Im Geschäftsjahr 2023/24 investierte Miba rund 130 Millionen Euro, davon rund 40 Millionen Euro in vier größere Werke in Laakirchen (OÖ), Kirchbach (Steiermark), Mexiko und China, die sich gerade in Bau befinden. Am Standort Laakirchen entsteht ein neues Aus- und Weiterbildungszentrum für Lehrlinge und Facharbeiter. Gebaut wird dieses zwischen dem Miba Forum und der Parkgarage - näheres dazu soll noch bekannt gegeben werden.„Möglich werden diese enormen Investitionen dank unserer finanziellen Unabhängigkeit und Stabilität. Die Eigenkapitalquote der Miba hat im vergangenen Geschäftsjahr hohe 53,8 Prozent betragen“, so Mitterbauer.

Oberösterreichischer Patentführer

2023 meldete Miba 48 neue Patente an und ist damit erneut Patentführer in Oberösterreich. Insgesamt besitzt das Unternehmen 422 Patente.Das Unternehmen ist sowohl auf dem Markt als auch in den Regionen breit aufgestellt. Es stellt Komponenten etwa für die Energieerzeugung her, ebenso wie für Schifffahrt, Luftfahrt, Baumaschinen, Eisenbahn, Industrieanwendungen, Landwirtschaft oder Automotive. Weltweit besitzt Miba 29 Werke - davon 14 in Europa, 6 in Asien und 9 in Nord- und Südamerika. Beschäftigt sind derzeit insgesamt 7.622 Mitarbeiter (Stichtag: 31. Jänner 2024), davon 2.976 bzw. 39 Prozent in Österreich.

Interne sowie externe Nachhaltigkeit

Miba will bis 2040 CO2-neutral werden, sowohl in der internen Produktion als auch extern. Denn das Unternehmen möchte mit seinen Technologien auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Produkte der Kunden leisten. „Miba Technologien helfen unseren Kunden, den CO2-Fußabdruck ihrer Produkte zu verringern. Sie sollen in den Anwendungen unserer Kunden dazu beitragen, die Gewinnung, Übertragung, Speicherung und Verwendung von Energie noch effizienter und damit nachhaltiger und umweltschonender zu machen“, so Mitterbauer.

So haben sich etwa die Umsätze der Miba mit Kunden aus der Windenergie in den vergangenen zwei Jahren verdreifacht. Miba Technologie kann in Bremsen, Getrieben, Rotor-Hauptlagern und in der Elektronik der Windturbinen zum Einsatz kommen. Zudem ist Miba einer der drei weltweit größten Anbieter von sogenannten Hydro-Bearings, also Gleitlagern für Wasserkraftwerke.


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