Freitag 7. Juni 2024
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VORCHDORF. Über das Vermögen der Friedrich Pöll GmbH & Co KG in der Bahnhofstraße in Vorchdorf wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Wels eröffnet.

Die Fleischhauerei Pöll in Vorchdorf ist insolvent und steht vor einem Sanierungsverfahren. (Foto: stock.adobe.com/Marco2811)
Die Fleischhauerei Pöll in Vorchdorf ist insolvent und steht vor einem Sanierungsverfahren. (Foto: stock.adobe.com/Marco2811)

Der 1989 gegründete Familienbetrieb, dessen Anfänge bereits auf das Jahr 1955 zurückgehen, betreibt in Vorchdorf einen Schlachthof, beliefert mit dessen Erzeugnissen Großhandelskunden und führt zudem ein Fleischerfachgeschäft mit Catering. Von der Insolvenz sind 25 Dienstnehmer und 183 Gläubiger betroffen. Den Aktiva der Firma von rund 870.000 Euro stehen rund rund 3,7 Millionen Euro Passiva gegenüber.  Als Hauptursachen für die eingetretene Zahlungsunfähigkeit werden laut dem eigenen Insolvenzantrag der Schuldnerin Forderungsausfälle von in- und ausländischen Kunden von rund 350.000 Euro angeführt.

Sanierungsplan und mögliche Fortführung des Unternehmens

Man bietet seinen Gläubigern einen Sanierungsplan von 20 Prozent, zahlbar binnen zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplanes. Dieser soll offensichtlich aus der Fortführung des Unternehmens finanziert werden. „Der Insolvenzverwalter wird prüfen, ob die Unternehmens-Fortführung ohne weitere Verluste für die Gläubigerschaft möglich ist“, so Alexander Meinschad vom KSV1870, der die Gläubiger vertritt.

Ab sofort können Gläubigerforderungen über den KSV1870 bis zum 10. Juli angemeldet werden. Mail: insolvenz.linz@ksv.at

 

 

 


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