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GSCHWANDT. Mit der Erweiterung des Kindergartens Gschwandt setzt das Land Oberösterreich ein klares Zeichen für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung im Bezirk. Die Einrichtung steht exemplarisch für die Kinderland-Offensive, mit der Familien gezielt unterstützt werden sollen.

Rudolf Raffelsberger, Christine Haberlander, Bettina Zopf, Fritz Steindl (von links) (Foto: Team Fotokerschi / Werner Kerschbaummayr)

Im Kindergartenjahr 2024/25 werden im Bezirk Gmunden 3.901 Kinder in 237 Gruppen an 83 Kinderbildungseinrichtungen betreut. 752 Mitarbeiter sorgen dabei für eine verlässliche und qualitätsvolle Betreuung. Besonders erfreulich ist der Anstieg der nach VIF-Kriterien betreuten Kinder, deren Zahl von 630 auf 735 gestiegen ist. Das entspricht rund 21 Prozent aller betreuten Kinder im Bezirk.

Die Betreuungsquote liegt bei den unter Dreijährigen mit 28,6 Prozent über dem Landesdurchschnitt von 26,8 Prozent, bei den Drei- bis Fünfjährigen beträgt sie 95,8 Prozent. „Mit der Eröffnung der Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung in Gschwandt setzen wir ein klares Zeichen für unser Kinderland Oberösterreich“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander.

Investitionen in Betreuungseinrichtungen

Derzeit werden im Bezirk Gmunden 18 Bauprojekte im Bereich der Kinderbetreuung umgesetzt oder finanziert. Das Gesamtvolumen beträgt rund 15,6 Millionen Euro, wovon das Land Oberösterreich etwa 5,1 Millionen Euro beisteuert. Weitere sieben Projekte befinden sich in Planung, darunter der Kindergarten Altmünster mit Gesamtkosten von 5,54 Millionen Euro.

Bezirksparteiobmann Rudolf Raffelsberger betonte: „Die aktuellen Zahlen belegen eindrucksvoll, dass der Bezirk Gmunden beim Ausbau der Kinderbetreuung auf einem sehr guten Weg ist.“

 


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